| Land: |
D |
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| Gebirge: |
Allgäuer Alpen |
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| Höhendifferenz: |
1.478 m |
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| Gesamtdauer: |
6:50 Stdn ( 4:27 h bergauf, 2:23 h bergab) |
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| Charakter: |
Diese Tour führt ins wunderschöne Oytal. Bis
zum Oytalhaus sehr komfortabel und von vielen Wandern frequentiert. Danach
wird´s ruhiger. Die Schotterpiste führt zuerst flach Richtung Talgrund,
steigt gegen Schluss steil an. Kurz vor Ende der Steilpassage passiert Ihr
den fantastischen Stuibenfall. Unbedingt absteigen und die 10m zum
Wasserfall gehen. Mit mächtigen Druck stürzt die Flut in ein enges
Becken, das Wasser wird großteils zerstäubt und wird auch Euch nicht
ganz trocken lassen. Unweit davon ist das Bikedepot, die gemütliche
Käseralp. Im Sommer immer eine Brotzeitpause wert. Ab hier beginnt die
Kerntour. Zuerst noch auf guten Weg bis zur neu erbauten Wildenfeldhütte.
Direkt darüber im steilen Aufstieg das Wildenfeld. Abfahrtsfreuden lassen
sich schon erahnen. Der Gipfelaufbau wird auf der untersten Geländestufe
gequert, noch ein kurzer Aufstieg, bei einer kleinen Höhle ist das
Skidepot erreicht. Ab hier nur noch zu Fuß weiter. Der einsame Gipfel,
mit dem vor einigen Jahren neu errichteten Kreuz der DAV Sektion
Oy/Allgäu, entlohnt alle Mühen reichlich. Die absolute Krönung ist
jedoch die Abfahrt über´s Wildenfeld. Seine Fortsetzung findet der
Abfahrtsrausch in der Bikerückfahrt nach Obersdorf. |
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| Schwierigkeiten: |
Die Bikeanfahrt ist leicht, nur im letzten Teil
etwas steil. Durchhaltevermögen gefragt. Aufstieg zur Wildenfeldhütte
ebenfalls leicht. Wildenfeld gleichmäßig steil aber langwierig.
Querung im unteren Teil des Gipfelaufbaus erfordert Orientierungssinn,
ebenso das Auffinden des Bikedepot und des Einstiegs in den Steig. Rote,
kreisrunde Markierungen !!!! Weiterer Verlauf des Steiges erfordert
ebenfalls viel Spürsinn für´s Gelände. Das letzte Stück zum Gipfel
schließlich ist Kletterei im II. Grad, jedoch gut abgesichert. Die
Abfahrt über´s Wildenfeld ist reiner Genuss. |
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| Talort: |
Oberstdorf (813 m) |
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| Anfahrt: |
Über Kempten und Waltenhofen Richtung
Immenstadt. Von dort auf der Schnellstrasse B19 über Fischen bis
Oberstdorf. Am Kreisverkehr am Ortsanfang immer Richtung
"Nebelhornbahn" halten bis zur Oybele-Festhalle.
Von Oy kommend über Wertach und Kranzegg auf die B19 in der Nähe von
Immenstadt. |
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| Ausgangspunkt: |
Linkskehre nach Oybele-Festhalle (Eishalle).
Wenige Meter nach dieser Linkskehre kommt auf der rechten Seite ein
großer gebührenpflichtiger Parkplatz |
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| ÖNPV: |
Über Kempten mit der Bahn nach Oberstdorf. |
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| Jahreszeit: |
Spätes Frühjahr |
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| Karte: |
1:50.000 Topografische Karte des Bayerischen
Landesvermessungsamtes, Blatt Allgäuer Alpen |
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| Literatur: |
Skiführer Allgäuer Alpen, Dieter Seibert,
Bergverlag Rother, München, Randzahl 200a
AV-Führer Allgäuer Alpen, Seibert/Groth, Bergverlag Rother, München,
Randzahl 946 (i.V. 230,575)
Moser Bike-Guide Nr. 6, Tour Nr. 9 |
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| Kinder: |
ab 16 Jahre |
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| Ausrüstung: |
komplette Skitourenausrüstung plus
Klettergurt, Seil, Sicherungsmittel. Stand- und Zwischenhaken sind an den
kritischen Stellen des Gipfelaufbaus (ab Skidepot) vorhanden. |
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| Wasser: |
Stuibenfall. Käser-Alm. Wildenfeldhütte |
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| Hütten: |
Käseralm (1.406 m) nur in der Weidesaison
bewirtschaftet |
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| Verkehrsamt: |
Oberstdorf, siehe
Gemeindeverzeichnis |
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| Geschichte: |
Die
Geschichte des Gipfelkreuzes Kleiner Wilder wird beim DAV Oy ausführlich
beschrieben. Er hat es errichtet. |
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| Lage: |
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| Aufstieg: |
Die Auffahrt von der Oybele-Halle vorbei an der
Schattenbergschanze zum Oytalhaus ist genau das Richtige, um am frühen
Morgen den Kreislauf langsam im Schwung zu bringen. Sehr gemütlich. Bis
zur Gutenalpe bleibt das auch so, lediglich der Belag wird rauer. Ihr
habt Zeit und Muße, Euch auf den Tag einzustimmen und das Erwachen im Tal
zu genießen. Die steilen Kehren unterhalb der Käseralp lassen das nicht
mehr zu. Dafür entlohnt Euch der Anblick des Stuibenfalls reichlich für
die pfeifenden Lungen. Etwas ausgeruht sind die letzten Meter bis zum
Flachstück vor der Alpe ein Klacks. Die Alpe ist ein toller Platz für´s
Bikedepot. Die ersten Meter auf Skiern sind wieder gemütlich. Zeit also,
sich vom Bike auf die Bretter umzustellen. Bis zum Wildenfeldhüttchen
werdet Ihr dann doch wieder konditionell gefordert. Der lange Aufstieg
über die Wildenfeldscharte hat es auch in sich. Gerade rechtzeitig, wenn
Ihr geistig und körperlich ermüdet, wechseln die Anforderungen. Ihr
müsst nun in den Gipfelaufbau queren. Das erfordert höchste
Konzentration, da das Gelände sehr steil über eine Stufe abbricht.
Hinter einer Geländerinne kommen noch mal ein paar Ausstiegsserpentinen
auf Euch zu. Das Skidepot befindet sich direkt oberhalb eines leichten
Rückens, der in Falllinie verläuft. In der kleinen Höhle lassen sich
die Skier sehr gut deponieren. Gleich daneben markiert ein großer roter
Fleck den Einstieg in den Gipfelsteig. Unter Umständen ist es bereits
hier ratsam, zu sichern. In großzügigem Zickzack werden nun die
verschiedenen Felsbänder durchstiegen, bis Ihr auf ein großes
Schnee-/Schotterfeld trefft. Dieses ganz nach rechts queren. Dort
beginnt der letzte Teil des Steiges: eine Rinne und ein kleiner
Kamin führen auf den rechten Ausläufer des Gipfelgrates. Die letzten
Meter bis zum Kreuz sind ein Kinderspiel. |
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| Abstieg: |
Der Abstieg erfolgt exakt auf der
Anstiegsroute. Vom Skidepot könnt Ihr einige gute Schwünge ansetzen,
bevor Ihr nach links querend zum Wildenfeld rüberfahrt.
Dort erwartet Euch ein absoluter Leckerbissen. Ein ganz gleichmäßig
geneigter, nicht zu steiler und nicht zu flacher Hang, der nicht enden
will. Rückfahrt von der Wildenfeldhütte zur Käseralpe auf der
Aufstiegsspur. Die Abfahrt mit dem Bike ist dann nur noch Formsache -
aber: Vergnügen pur! |
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