| Talort: |
Namlos (1.225 m) |
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| Anfahrt: |
Von Oy über den Füssener Grenztunnel nach
Bichlbach. Von dort ins Berwanger Tal und weite bis Namlos. Ca. 60 km,
Fahrzeit ca. 1 h.
Oder von Oy über das Tannheimer Tal nach Weissenbach und über Stanzach
nach Namlos. |
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| Ausgangspunkt: |
Südliches Ortsende. Beim Ortschild
beginnt der Forst-/Wanderweg. |
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| ÖNPV: |
- |
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| Jahreszeit: |
Winter bis Frühjahr |
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| Karte: |
1:50.000, freytag&bernd, Nr.
WK351 "Lechtaler - Allgäuer Alpen"
1:50.000 Kompass, Nr. 24 "Lechtaler Alpen, Hornbachkette"
AV-Karte "Lechtaler Alpen", Nr. 3/4 |
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| Literatur: |
"Lechtal - Skitouren und
Skibergsteigen", Dieter Elsner, Michael Seifert, Panico-Verlag: S.
103 |
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| Kinder: |
ab 16 Jahre |
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| Ausrüstung: |
Standard-Skitourenausrüstung |
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| Wasser: |
diverse Bäche im unteren Bereich |
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| Hütten: |
Dreienalm, unbewirtschaftet |
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| Verkehrsamt: |
Berwang |
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| Aufstieg: |
3 Jahre hat es gedauert, bis mein
Nachbar und ich endlich gemeinsam eine Tour machen. Und nicht nur das: das
Unternehmen hat sich zu einem Ausflug der halben Strasse gemausert. Dirk,
Peter und ich aus derselben Strasse und noch ein vierter Mann, Ronald,
haben uns im Lechtal ein etwas unbekanntes Ziel ausgesucht. Frühmorgens,
damit wir rechtzeitig die daheimgebliebenen Babysitter wieder entlasten
können, geht´s nach Namlos. Wetter super, Stimmung gut und freie Fahrt,
was will man mehr? Wir sind die ersten am Parkplatz, schnallen in
Rekordzeit an und laufen auch schon los. Bald müssen Ronald und ich
nachrüsten: ein zweites paar Handschuh muss drübergezogen werden, da ein
sehr kalter Wind durch das kleine Tal bläst. Bald queren wir die steilen
Hänge des Bachbettes, sind mal links, mal rechts des Baches unterwegs.
Eine Nassschneelawine ist kein wirkliches Hindernis. Schon eher hinderlich
ist der Fellkleber von Ronald. Die Kälte zwingt zu mehreren Stopps, um
die Felle mühsam für die nächsten paar hundert Meter wieder zu
fixieren. Er trägt´s mit Langmut. Hinter der Dreienalm kommt auch bald
die Sonne in Sicht, dort müsste es besser werden. Pustekuchen. Die Spur
ist megavereist. Dirk und ich müssen Harscheisen anlegen. Ronald und
Peter mogeln sich so hoch - Respekt! |
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| Abstieg: |
Die Plackerei hat sich gelohnt: wir
haben herrlichsten Sonnenschein, die Aussicht ist grandios. Und wir sind
fast allein, nur noch zwei kleine Gruppen kommen nach kurzer Zeit. So
bleibt das Gipfelsonnenbad ungestört. Wir genießen die warmen Strahlen
in vollen Zügen. Bald werden wir ungeduldig. Firn und Pulver müssten
passen, wir wollen endlich abfahren. Aufgesattelt und los geht´s! Mit
viel Glück finden wir meist die richtige Spur. Mal haben wir Superfirn,
dann wieder feinsten Pulver. Na also!
Lediglich die Querung des Latschengürtels und das enge Bachbett machen
(zumindest mir) etwas Mühe. Aber das ist es allemal wert. Und der
gemütliche Hock in einer kleinen Gaststätte in Weissenbach ebenfalls.
Pünktlich sind wir zu Hause. Die Damen freuen sich. Zum krönenden
Abschluss gibt´s bei Dirk noch Kaffee und Kuchen inklusive Sonnenbad. Was
will man mehr? |
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