| Talort: |
Zug am Arlberg (m) |
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| Anfahrt: |
Von Oy über das Oberjoch und den
Gaichtpaß nach Weissenbach. Lechaufwärts weiter bis Warth. |
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| Ausgangspunkt: |
Punkt 1156 in der Karte. In der
scharfen Linkskehre, wo der Karbach die Straße kreuzt. |
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| ÖNPV: |
- |
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| Jahreszeit: |
Winter bis Frühjahr |
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| Karte: |
1:50.000, freytag&bernd, Nr.
WK372 "Arlberggebiet, Verwall und Paznaungruppe"
1:50.000 Kompaß, Nr. 32 "Bludenz, Schruns, Klostertal"
ÖK 142 Schruns und 143 St. Anton
AV-Karte Nr. 3/2 |
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| Literatur: |
Schitourenatlas Österreich West,
Seite 81 "Oberer Schafberg (Mehlsack)" von Weiss, Schall,
Seibert; Schall-Verlag Westbahnstr. 56-58 A-1070 Wien |
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| Kinder: |
ab 16 Jahre |
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| Ausrüstung: |
Standard-Skitourenausrüstung |
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| Wasser: |
- |
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| Hütten: |
keine |
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| Verkehrsamt: |
Lech, Warth |
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| Aufstieg: |
Vom Parkplatz steigen Adi, Georg,
Günter und ich die ersten Meter durch den Wald auf. An der Wegkreuzung
entscheiden wir uns leider für den Höhenweg nach rechts. Was zur Folge
hat, dass wir immer wieder über apere Stellen tragen müssen. Also besser
an der Kreuzung geradeaus und direkt durch das Stierlochbachtal. Der
Aufstieg zum Stierlochjoch ist gemütlich, immer am Westhang entlang. Auf
dem Joch empfängt uns ein schneidender Wind. Wir schauen, dass wir
weiterkommen. Bald wird es uns mächtig warm. Der Hang ist sehr steil und
der Schnee trägt kein bisschen. Ständig verlieren die Skier ihren Halt.
Als es zu steil wird, schnallen wir die Skier an die Rucksäcke und
überklettern die schrofigen Felsen. Günter´s Felle machen ernste
Probleme, er kommt nur mit Riesenkraftaufwand voran. Wir beschließen, uns
zu trennen. Nach den Felsen geht es normal weiter. In weiten Serpentinen
den Hang hinauf. Auf dem zweiten Sattel haben wir zum erstenmal das Ziel
vor Augen. Nur noch ein weiter Bogen nach links und wenige Meter Aufstieg
trennen uns vom Mehlsack. Der Gipfel bietet keinerlei alpine
Schwierigkeiten. Etwas unterhalb graben wir uns eine Sitzbank in den
Schnee und lassen es uns gut gehen. Die anderen 3 köpfen sogar eine
Flasche Roten. Nichts für mich!! |
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| Abstieg: |
Auch ohne Rotwein in den Haxen
kämpfe ich mit dem schwierigen Schnee. Das Gelände ist jedoch nicht zu
steil, wir kommen alle gut runter. Hier treffen wir Günter wieder.
Gemeinsam umfahren wir die Felsenklippen an der rechten Seite. Zuerst
durch einen Schlauch hindurch und dann scharf nach rechts auf den großen,
weiten Hang der bis hinab zum Fluss führt. Leider sind wohl in letzter
Zeit ein paar Lawinen abgegangen. Der Hang ist im oberen Bereich mit mehr
oder weniger großen Schneeklumpen übersät, die das Fahren nicht gerade
zum Genuss machen. Doch bald geht es wieder, bis hinab zum Fluss in einem
Guss. Immer wieder leicht aufsteigen und abfahrend folgen wir seinem Lauf,
kurz vor Zug verpassen wir die Abzweigung über die Brücke und stehen
plötzlich vor einem unüberwindbaren Steilufer. Also wieder zurück zur
Brücke, und am anderen Ufer ganz leicht auf der Forststrasse zurück zum
Parkplatz. |
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