| Talort: |
Vergalden (Gargellen): 1.535 m) |
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| Anfahrt: |
Über Feldkirch und Bludenz nach Schruns.
Weiter bis Gargellen und Vergalden. |
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| Ausgangspunkt: |
Pizzeria in Vergalden. Parkplatz etwas
unterhalb, am Bach. |
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| ÖNPV: |
Bis Schruns mit dem Zug möglich.
Dann weiter mit dem Bus. |
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| Jahreszeit: |
Winter bis Frühjahr |
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| Karte: |
1:50.000 freytag&berndt "Silvretta-Hochalpenstrasse, Piz Buin" WK 373 |
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| Literatur: |
"abseits der piste",
Walter Pause, BLV, Tour 41 |
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| Kinder: |
ab 15 Jahre |
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| Ausrüstung: |
Standard-Skitourenausrüstung |
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| Wasser: |
im unteren Bereich mehrere Bäche |
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| Hütten: |
- |
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| Verkehrsamt: |
Schruns |
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| Aufstieg: |
Die jährliche Skitour, ausgeschrieben von
meinem Arbeitgeber, sollte dieses Jahr auf einer ungewöhnlichen Runde zur
Wildspitze führen. Das Wetter verlangte jedoch volle Flexibilität. So
verlagerten wir unser Ziel ins das nach den Wetterprognosen
aussichtreichste Gebiet: das Rätikon. Unser Führer kennt sich dort sehr
gut aus. Die kleine 7er-Gruppe eiert gemütlich im etwas ausgelutschten
Geschäfts-VW-Bus nach Gargellen. Der Parkplatz in der Nähe der Pizzeria
verspricht schon jetzt kulinarische Genüsse für die Rückkunft. Doch
zuerst muss Schweiß vergossen werden. Bis zur Zollhütte im Wintertal ist
das noch kein Problem, die Route verläuft relativ flach entlang des
Baches. Zeit also, um ausgiebig zu ratschen und die Schweizer Tourengeher
zu beobachten, die übers Schlappiner Joch herüber kommen. Ab der
Zollhütte jedoch wird´s ernst. Bernhard und Ernst packen die Gelegenheit
beim Schopf und testen ihre neuen Skier im steilen 40cm-Neuschneehang auf
ihre Steigfähigkeiten und legen eine saubere Spur in den Hang. Gott sei
Dank, denn ich muss eh schon mit einem üblen Hungerast kämpfen, da
braucht´s nicht auch noch die Belastung des Spurens. Bei strahlend blauem
Himmel sammelt sich die Truppe auf dem breiten Gipfel überwältigt von
der Aussicht und dem Überangebot an Sonne. Jetzt ist erst einmal
genießen angesagt. |
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| Abstieg: |
Die Trennung vom Gipfel fällt, mir zumindest,
schwer. Meine Kollegen sind schon ganz scharf auf die Abfahrt und drängen
etwas. Also mache auch ich mich fertig. Feinster Pulver und die ideale
Hangneigung lassen bei allen die pure Freude aufkommen. Bei einem ersten
Stopp wird gemeinsam die Qualität der Schwünge begutachtet: schaut guuut
aus! Doch dieser Stop hat es in sich: Martin und ich kommen leider nicht
mehr vom Fleck. Wir haben dummerweise unsere Beläge der Sonne ausgesetzt,
so dass nun der gesamte Belag mit Schnee verklebt ist. Nichts geht mehr.
Sogar mit Fellen würden wir noch besser abfahren. Nach mühsamer
Quälerei finden wir ein Plätzchen, um den Schnee zu entfernen und Wachs
aufzutragen. Wir finden´s nicht so sehr zum Lachen, die anderen schon.
Die Stimmung ist jedoch nicht wirklich getrübt, wir haben weiterhin
Freude an dem tollen Tag und genießen die restliche Abfahrt. Eine
gemütliche Stunde auf der Terrasse der Pizzeria, mit viel Flüssigkeit,
einigen Leckereien und einem unglaublichen Pensum an wahnsinnig guten
Witzen beschließen die Tour. |
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