| Talort: |
Gramais-Riefen (1.254 m) |
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| Anfahrt: |
Von Oy über Oberjoch und den Tannheimer Tal
nach Weissenbach. Weiter das Lechtal aufwärts bis Häselgehr. Dort links
abzweigen nach Gramais. In Gramais-Riefen rechts bergab bis zum kleinen
Parkplatz bei dem einzelnen Haus. Ca. 70km und 1 Stunde Fahrzeit. |
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| Ausgangspunkt: |
Parkplatz im Talgrund beim einzelnen Haus. |
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| ÖNPV: |
- |
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| Jahreszeit: |
Winter bis Frühjahr |
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| Karte: |
1:25.000 AV-Karte "Lechtaler Alpen, Parseierspitze" Nr. 3/3 |
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| Literatur: |
"Lechtal - Skitouren und
Skibergsteigen", Dieter Elsner, Michael Seifert, Panico-Verlag: S. 80 |
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| Kinder: |
ab 14 Jahre |
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| Ausrüstung: |
Standard-Skitourenausrüstung |
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| Wasser: |
- |
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| Hütten: |
- |
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| Verkehrsamt: |
Häselgehr |
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| Aufstieg: |
Es hat schon beinahe Tradition: Mindestens
einmal pro Saison sind Adi, Hermann und ich auf Tour. Zuerst wollten mich
die beiden auf den
Karleskopf
schleppen. Da war ich aber erst vor 3 Wochen, also disponierten wir
während der Fahrt um. Die beiden verfielen auf Gramais und dort entweder
auf das Schafkar oder den Gampensattel. Da waren sie vor ein paar Jahren
schon einmal, und vor allem müssten dort 10-15cm Neuschnee liegen. Nach
gemütlichem Anstieg auf dem Forstweg standen wir nach Überquerung einer
Lawinenrinne etwas planlos im Gelände. Ein längeres Hin- und Her führte
zu dem Schluss, dass man sich besser nach rechts wendet und sich das von
unten sehr beeindruckende Kar mal näher anschaut. Leider hatten wir weder
Karte noch Führer eingesteckt, die Erinnerungen der beiden waren auch
nicht mehr ganz frisch, so dass wir nicht genau wussten, wohin wir nun
zogen. Wir wählten den Aufstieg durch die Lawinenrinne. War etwas
mühsam, keineswegs gefährlich - war ja schon alles herunten ;-) - aber
sehr viel interessanter, als der Normalaufstieg über den Rücken weiter
südlich. Nach der steilen Rinne erreichten wir die weiten Flächen am
Fuß des Kares, gleichzeitig kehrten die Erinnerungen von Adi und Hermann
wieder. Fazit: wir sind auf dem richtigen Weg zum Gampensattel. Puh !! Ich
durfte mir kaum Zeit für eine kleine Pause nehmen, da uns eine zweite
Gruppe auf den Fersen war. Und noch war der Hang jungfräulich!! Also, Gas
rein. Abwechselnd spuren wir drei im immer steiler werdenden Gelände. Von
Kehre zu Kehre rückt uns die Gruppe näher auf den Pelz. Kurz vor dem
Sattel holen sie uns ein, sind aber so fair, nicht zu überholen. Die
letzten steilen Meter legen einige von uns zu Fuß zurück, der Untergrund
ist sehr hart. Ohne gute Kanten habe ich schlechte Karten. |
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| Abstieg: |
Bei einem Felsen findet Adi ein halbwegs
windgeschütztes Plätzchen. Hermann steigt noch weiter auf, um ein
bessere Aussicht zu bekommen. Der Wind verleidet uns etwas die ansonsten
sehr sonnige Pause. Wir schnallen bald wieder an, vor allem auch deshalb,
um als Erste unsere Bahnen in den noch immer unverspurten Schnee zu legen.
Wie uns Adi versprochen hat, gibt es jede Menge Pulver. Die
Schneeverhältnisse sind so ideal, dass sogar ich Abfahrtsstümper ein
paar tolle Schwünge hin bekomme. Bei besten Verhältnissen sind wir nach
ungefähr einer halben Stunde (leider) schon wieder am Auto. Nichts wie
heim, zu den Frauen. Dort wartet schon ein frischgebackener Kuchen und
Kaffee auf uns. |
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