| Talort: |
Schwägalp (1.290 m),
Unterwasser (ca. 900m) |
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| Anfahrt: |
Entweder über Bregenz und Feldkirch nach
Wildhaus und weiter Neu St. Johann und dort zur Schwägalp. Oder
Bregenz-Altstätten-Appenzell-Schwägalp. |
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| Ausgangspunkt: |
Bergstation Säntis (2.490m),
Endpunkt Ortschaft Unterwasser. Rückfahrt zum Auto mit dem stündlichen
Bus. |
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| Ö,NPV: |
Zuganbindung bis "Neu St.
Johann".
Ansonsten stündliche Busverbindungen durchs Toggenburgertal und zur
Schwägalp. |
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| Jahreszeit: |
Winter bis Frühjahr |
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| Karte: |
1:50.000 Kompass, Nr. 21 "Feldkirch, Vaduz"
1:50.000 Landesamt für Landestopografie (Schweiz), Nr. 227,
"Appenzell" |
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| Literatur: |
- |
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| Kinder: |
ab 13 Jahre |
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| Ausrüstung: |
Standard-Skitourenausrüstung |
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| Wasser: |
keines |
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| Hütten: |
Rotsteinpaßhütte, 2.120 m: im
Winter geschlossen |
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| Verkehrsamt: |
Appenzell |
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| Aufstieg: |
Eine gemeinsame Skitour mit den Kollegen der
Abteilung? Unser Bergexperte Wilfried hat sich wohl einige Zeit den Kopf
zerbrochen, wo wir mit unseren Skitourenneulingen hinkönnten, so dass
alle ihren Spaß haben. Die Tour am Säntis schien ideal und nach langem
Hin- und Her, hauptsächlich wegen der gesalzenen Preise in der Schweiz,
haben wir uns auch darauf geeinigt. 6 von 15 Mann/Frau sind dabei. Am
letzten wirklich tollen Tag einer fast zweiwöchigen
Superschönwetterphase mit Hoch "Helga" nehmen wir frei und
fahren über Österreich und Liechtenstein zur Schwägalp. Zugegebenermaßen
nicht immer auf dem direkten Weg. Aber schließlich kommen wir doch an.
Erst einmal stärken wir uns mit Heidrun´s frisch gebackenem Kuchen. Mit der
Säntisbahn (24 SFR pro Person) schweben wir in die Traumkulisse. Die
Szenerie ist perfekt und überwältigend. Unsere Neulinge haben zwar noch
etwas Bammel, freuen sich aber auf die endlosen Abfahrten. Unterhalb des
Sendemast, bei den Almen, schnallen wir an und rutschen über die erste
Steilpassage. Nach nur wenigen Metern fliegt Tanja schon der (geliehene)
Ski weg. Wilfried hat bei der Montage der Bindung einen Fehler
gemacht. Doch bald ist alles in Ordnung, die steile Querung gut
überstanden und wir dürfen endlich die "Piste" hinab. Sie ist
zwar ziemlich hart, wir kommen jedoch zurecht. Auf ideal geneigten Hängen
fahren wir über den "Grossen Schnee" hinab bis zum Sommeralmdorf
Meglisalp.
Eine kleine Brotzeit, während wir die Skier für den Aufstieg bereit
machen, und dann wird´s ernst. Tanja und Anne bekommen eine kurze
Einweisung in die Aufstiegstechnik, Wilfried führt die 6er-Karawane in
ganz gemütlichem Tempo bergan. Die Mädels kommen alle ganz gut zurecht.
Lediglich im Schlusshang, der etwas harschig ist, wird die Herausforderung
größer. Doch mit etwas Geduld meistern alle die 600 Höhenmeter. Anne,
das Küken, stürmt zur Hütte hoch, als hätte sie noch nie was anderes
gemacht. |
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| Abstieg: |
Bei fantastischen Sonnenschein, leider etwas
Wind, sitzen wir lange an der Hüttenwand und brotzeiten. Als es dann doch
zu frisch wird, nehmen wir die zweite Abfahrt in Angriff. Mittlerweile
sind sich alle Zweifler sicher, dass sie das ungewohnte Abenteuer
überleben werden und sind ganz gierig, sich hinab zu stürzen. Inzwischen
sind die Hänge doch etwas aufgetaut, wir haben leichten Firn. Nahezu
endlos liegt das lange Tal vor uns. An der Bergstation der Materialbahn im
Schafboden machen wir noch einmal Halt. Hier sind wir windgeschützt und
lassen uns fast eine Stunde die herrliche Sonne auf den Pelz brennen.
Jeder packt irgendeine Leckerei aus seinem Rucksack aus, zum Wohle aller.
Schweren Herzens brechen wir wieder auf. Wilfried glänzt mit seinen
Abfahrtskünsten, auch die anderen schlagen sich wacker. Nur bei mir bin
ich nicht ganz sicher, ob ich wirklich eine elegante Figur mache!
Die Strecke ist wirklich unschwierig, bald erreichen wir den Talboden und
schieben bzw. mogeln uns auf Schneefetzen bis zur Poststation in
Unterwasser. In einer halben Stunde fährt der Bus zurück zur Schwägalp.
Gerade noch genug Zeit für einen Kaffee. Der Fahrpreis nimmt uns etwas
den Atem: 14,20 SFR pro Person! Also fahren nur Hannelore und ich zurück,
holen die PKWs und laden bald den Rest der Truppe ein. Auch die Rückfahrt
gestaltet sich orientierungtechnisch sehr interessant: wir verfahren uns
nur drei bis viermal, sind aber trotzdem etwas schneller als auf der
Herfahrt. Insgesamt ein sehr lohnendes und gelungenes Unternehmen. Eine
Skitour der anderen Art: Viel Ski für wenig Tour! |
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