Freycinet Peninsula (Tasmanien) |
|
Navigator: |
|
|
|
|
|
| Land: | Australien, Tasmanien | |
| Gebirge: | Freycinet Peninsula, Freycinet National Parc | |
| Höhendifferenz: | 700 Hm | |
| Gesamtdauer: | 3 Tage, 10 Stunden Gesamtgehzeit; auch auf 4 Tage ausdehnbar | |
| Charakter: | Die Rundwanderung über die Halbinsel gehört zum Pflichtprogramm eines Tasmanienurlaubs. Wer Korsika kennt, wird sich landschaftlich sehr daran erinnert fühlen. In 3 bis 4 Tagen lassen sich alle Tracks an einander reihen, ebenso wie die vielen Strände und Buchten. Eine schöner als die andere übrigens. Bei dieser Tour kommt es nicht so sehr auf die alpinistischen oder technischen Daten - wie Höhenmeter, Kilometer, Gehzeiten - an, vielmehr sollte man sich Zeit nehmen, die schöne Natur bei Baden und Lagerromantik auf sich wirken zu lassen. Besonders die Fauna ist es wert, unterwegs immer wieder auf Pirsch zu gehen. | |
| Schwierigkeiten: | Sehr leichte Wanderung. Nur die Besteigung des Mt. Graham bzw. Mt. Freycinet erfordern ein wenig Kondition. Der "alpine Abschnitt" des Tracks ist auch nicht so gut ausgebaut. Manchmal steckt man mitten im Gebüsch und kann schon mal ein paar Meter von der Route abkommen. Eine der wenigen Touren Tasmaniens, die als vollständige Rundtour angelegt ist. |
| Bike&Hike-Index: | JJJJJ | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | |||
| Hike | Kondition | J | |||||||
| Trittsicherheit | J | ||||||||
| Orientierung | J | ||||||||
| Landschaft/Aussicht | J | ||||||||
| Flora/Fauna | J |
|
| Anfahrt: |
Von Hobart: auf der "A3" in ca. 2.45 h nach Vineyard und
weiter auf der "C302" bis Coles Bay Von Launceston: Über die "1" , "B34" und die "C132" nach Vineyard und weiter auf der "C302" bis Coles Bay: ca. 2.15 h Von Devonport: zuerst über die "A1" in ca. 1.00 h bis Launceston, dann weiter wie oben beschrieben |
|
| Ausgangspunkt: | Von Coles Bay führt eine geteerte Stichstrasse in den Nationalpark und zum Ausgangspunkt der Wanderung, ein Parkplatz am Ende der Strasse. | |
| ÖNPV: | Aktuelle Fahrpläne über die Tourismusbüros. Von dort zu Fuss entlang der Küste zum Ausgangspunkt oder per Autostopp. |
|
| Jahreszeit: | Frühling bis Sommer |
|
| Karte: | "Touring Map of Tasmania" mit
Zeitangaben, Entfernungstabellen, Stadtplänen; Erhältich bei Autoverleih
Hertz; 1:500.000 "Freycinet National Parc", 1:100.000, Land Information Services Department of Environment & Land Management, ca. 10 AUS$ |
|
| Literatur: | Aus der Reihe Abenteuer Trekking:
"Australien", Tour Nr. 9, Donatus Fuchs, Bruckmann Verlag "Tasmania", Lonely Planet "Nationalparks Australien", Donatus Fuchs, Bruckmann Verlag München |
|
| Kinder: | ab 10 Jahren | |
| Ausrüstung: | Bitte die komplette Campingausrüstung mitnehmen. Und vor allem sehr viel Wasser. Vor Antritt der Tour erkundigen wo und wie viel Frischwasser zur Verfügung steht. | |
| Wasser: | keines | |
| Permit / Registrierung: | Permit erforderlich. Wer mehrere Parks besuchen möchte, kauft am besten gleich den National Parc Pass. Auf jeden Fall solltet Ihr Euch zu Beginn und Ende der Wanderung in die Registrierungsbücher eintragen. | |
| Hütten: | keine | |
| Auskünfte / Touristbüros / Park-Offices: |
Hobart: Service Tasmania, 134 Macquarie
Street, Hobart 7000, Tel. AUS (03)-6233-3382 Cradle Valley: Parks and Wildlife Service, PO Box 20 Sheffield 7306, Tel. AUS (03)-6492-1133 Lake St. Clair: Parks and Wildlife Service, Derwent Bridge 7140, Tel. AUS (03)-6289-1172 Launceston: Parks and Wildlife Service, Propect Office, Bass Highway Prospect 7250, Tel. AUS (03)-6336-5312 |
|
| Internet-Links: |
|
|
| Beschreibung: | 1. Tag: Wir richten es so ein, dass wir vormittags gemütlich nach Coles Bay fahren. Vor dem dortigen General Store finden wir einen schönen, schattigen Parkplatz direkt am Meer. Hier können wir in aller Ruhe unsere Rucksäcke packen. Letzte Ausrüstungs- und Verpflegungsteile werden im Store ergänzt. Nach sehr leckerem Mittagessen an der Burger-Bar fahren wir zum Startpunkt. Zum Glück führt der Weg entlang der Küste durch lichten Wald, so wird die enorme Mittagshitze etwas erträglicher. Die herrliche, mediterrane Landschaft zieht uns sofort in ihren Bann. Der Weg entlang der Küste und die Zeit bis zum Hazards Beach verfliegen im Nu. Eine ausgiebige Rast stärkt uns für die etwas mühsame Passage am Strand entlang. Wir widerstehen der Versuchung, sofort hier zu campieren und baden zu gehen. Der Wegabschnitt hinter dem Campingplatz des Hazards Beach ist etwas monoton, da er nur durch Wald führt und dieser auch noch knochentrocken und deshalb nicht sehr ansehnlich ist. Doch der Anblick des Cooks Beach weckt unsere Lebensgeister wieder. Wir beeilen uns, das Lager aufzubauen und uns in Fluten zu stürzen: tiefblau, ganz seicht, genau richtig temperiert, nur zwei andere Trekker noch in der Nähe ..... Lagerfeuermäßiges Kochen am Meer und die Fotojagd auf eine Wombatfamilie beschließen den Tag. Von hier könntet Ihr übrigens noch einen zusätzlichen Tag einbauen: zu Bryans Corner und Bryans Beach. Die Wanderung dorthin kann auch gut mit Stützpunkt Cooks Beach gemacht werden. Bryans Beach ist noch einsamer als Cooks Beach. Wer dort übernachtet braucht wahrscheinlich 2 zusätzliche Tage.
|
|
| 2. Tag: Der nächste Tag sieht uns sehr früh am Strand. Wir wollen genügend Zeit für die beiden Gipfel haben. Doch alles kommt anders, als man denkt: Gabi hat Schwierigkeiten mit ihren Knien und traut sich die lange Bergetappe nicht zu. So disponieren wir schweren Herzens um und biegen an der Abzweigung in der Nähe des Strandes nicht nach rechts ab. Wir wandern vielmehr auf dem Weg des Vortages zurück zum Hazards Beach. In dessen Mitte zweigt der Isthmus Track zur Wineglass Bay ab. In einer halben Stunde wechselt man so von einer Bucht zur anderen. Die Wineglass Bay wird ihrem Ruf wirklich gerecht. Die perfekte Idylle. Weißer Strand an blauem Meer zwischen grünen Hügeln. Wir schlagen schon zur Mittagszeit unser Lager am südlichen Strandende auf und schlafen erst einmal ausgiebig. Die Mittagshitze hat es für uns kontinentalklimaverwöhnten Europäer in sich. Mir lässt jedoch der nahe Gipfel keine Ruhe, so mache ich nachmittags noch alleine dorthin auf. Der Weg beginnt direkt im Campingplatz und führt steil bergauf, am Höhenrücken oberhalb der Steilküste entlang. In großem Bogen und auf schmalem Weg nähert man sich dem Herz der Halbinsel. Auf einem der Vorgipfel des Mt. Graham lasse ich Fünfe gerade sein, suche mir einen tollen Aussichtspunkt und knipse was das Zeug hält. Für diese Homepage und natürlich die zurückgebliebene Gabi. Sie hat sich besonders auf den Anblick der beiden nahe beieinanderliegenden Strände gefreut. Die perfekte Weinglasform der Bucht lässt sich von oben natürlich besonders gut erkennen. Unterwegs fördert das Kleinklima eines, auch lange in die Trockenzeit hinein führenden, Baches eine sehr schöne Vegetation. So habe ich unter anderem eine der seltenen Orchideen entdeckt. Auf dem selben Weg geht´s zurück zum Lager. Gemeinsam gehen wir
Baden. Ein Traum!
|
|
|
| 3. Tag: Um der größten Mittagshitze wieder auszuweichen, brechen wir auch heute wieder sehr früh auf. Der schöne Sonnenaufgang und die einsame Wanderung entlang des Strandes zum Nordende sind die Belohnung. Dort genießen wir noch einmal ausgiebig die beruhigende Wirkung der außergewöhnlichen Szenerie. Im steilen Aufstieg nähern wir uns dem Sattel zwischen Mt. Amos und Mt. Mason. Wenige Meter vom Sattel entfernt wurde ein tolle Aussichtsplattform auf den riesigen Felsblöcken montiert. Sie bietet einen spektakulären Blick über die Wineglass Bay, den Hazards Beach, Mt. Graham und Mt. Freycinet. Der Abstieg zum Parkplatz ist kurz und kurzweilig. Schneller als gedacht sind wir zurück am Auto. Als erstes die kochenden Schuhe herunter reißen, die verschwitzten Klamotten runter, frisches Mineralwasser trinken und weiter geht´s zur Tasman Peninsula, wo uns die nächsten Wanderungen locken.
|
|
| Wegweiser-Tableau mit Kurzbeschreibung: |
|
| Höhenprofil: |
|
|
|
Alle Angaben dieser Tour sind mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. Eine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit wird hiermit nicht gegeben; eine Haftung für die Inhalte ausgeschlossen. Die Verwendung der Informationen erfolgt auf eigenes Risiko. |
|
|
|
|
|
|