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Overland-Track, Tasmanien

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Autor:   Harald Conrad
Land: Australien, Tasmanien
Gebirge: Cradle Mountains - Lake St. Clair
Höhendifferenz: 2.000 Hm
Gesamtdauer: 6 Tage (24 Stunden reine Gehzeit), ausdehnbar auf bis zu 10 Tage
Charakter: Weit über Australien hinaus bekannte Trekkingroute. Im Land zählt sie zu den absoluten Highlights. Sie führt durch den schönsten Nationalpark Tasmaniens. Von Norden kommend werden zuerst die bizarren Cradle Mountains durchquert. Über eine große Hochebene erreicht man die Berge der Lake St. Clair Region. Ein Muß ist die Besteigung der beiden schönsten Gipfel (Cradle Mountain und Mt. Ossa) einige andere können noch "mitgenommen" werden. Eine der schönsten Regionen (laut Hörensagen - wir waren leider selbst nicht dort) sind die Berge der "Du Cane Range" und das "Pine Valley". In der einsamen Landschaft kommt man in engen Kontakt zu Flora und Fauna. Wallabies und Opossums können sehr aufdringlich werden. Ganz Unermüdliche können am Schluß noch den Lake St. Clair entlang wandern, anstatt die Fähre zur Parc Lodge zu benutzen.
Schwierigkeiten: Die Länge, der durch die Hütten vorgegebenen Tagesetappen ist erträglich. Die Wege sind meist gut ausgebaut. Nur bei Nässe sind einige sumpfige Stellen zu meistern. Die Höhenunterschiede fallen kaum ins Gewicht. Lediglich die Abstecher auf die Gipfel (Cradle Mountain, Mt. Ossa, etc.) haben es in sich. Seitenpfade sind meist wenig ausgebaut und entsprechend schwierig zu finden und zu begehen. Trekkingerfahrung und Schlechtwetterausrüstung (siehe auch Hinweise bei Jahreszeit und Ausrüstung) erforderlich.
Bike&Hike-Index: JJJJJ   1 2 3 4 5
Hike Kondition     J    
  Trittsicherheit J        
  Orientierung J        
Landschaft/Aussicht           J
Flora/Fauna           J zum Seitenanfang
Anfahrt: Von Launceston: Über die "1" und "C132" in ca. 2.30 h bis Cradle Mountain und weiter zur Parc Lodge
Von Devonport: auf der "C132" in ca. 1.30 h bis Cradle Mountain und weiter zur Parc Lodge
Von Hobart: auf der "A10" bis Derwent Bridge und weiter zur Parc Lodge am Lake St. Clair
Ausgangspunkt: Cradle Mountain, Parc Office: Neu erbaut, große Parkplätze, Restaurant einige Kilometer vorher (beim Flugplatz). Am besten hier mit dem PKW weiterfahren bis zum Parkplatz beim Registrierungshäuschen. Für Busreisende ist an der Lodge Endstation. Die letzten Kilometer Schotterstrasse am besten mit einem der Kleinbusse zurücklegen, für 10 AUS$ pro Nase.
Lake St. Clair, Parc Centre: Mit dem Fährboot den See überqueren (tolle Sache) und die Tour bei der Narcissus Hut beginnen.
ÖPNV: Zwischen dem jeweiligen Ausgangspunkt und dem Endpunkt (s.o.) verkehren Busse. Wir haben die Linie "TWT´s Tassie Link" benutzt, hat wunderbar geklappt und von Hobart nach Derwent nur 37,20 AUS$ gekostet. Also am besten Mietwagen an einem der Parc-Offices (je nach Laufrichtung) abstellen und mit dem Bus zum Ausgangspunkt. Da die Busse nicht jeden Tag fahren, ist dies die bessere Variante. Wenn Ihr gleich vom Auto aus loslauft, kann es passieren, dass Ihr am Endpunkt ein bis zwei Tage verliert, bis der nächste Bus fährt. Autostopp ist nicht immer erfolgreich.
Jahreszeit: Februar, März
Vorsicht: Das Wetter ist unberechenbar. Auch im Sommer Temperaturstürze und Schneestürme!!
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Karte: "Touring Map of Tasmania" mit Zeitangaben, Entfernungstabellen, Stadtplänen; Erhältlich bei Autoverleih Hertz; 1:500.000
Cradle Mountain - Lake St. Clair, 1:100.000, Land Information Services Department of Environment & Land Management, ca. 10 AUS$
Literatur: Aus der Reihe Abenteuer Trekking: "Australien", Tour Nr. 8, Donatus Fuch, Bruckmann Verlag
"Tasmania", Lonely Planet
"Nationalparks Australien", Donatus Fuchs, Bruckmann Verlag München
Kinder: in Anbetracht der Gepäcklast: ab 16 Jahren
Ausrüstung: Trotz der vielen Hütten, bitte die komplette Campingausrüstung mitnehmen. Es gibt keinen Platzanspruch für Spätankömmlinge, keine Verpflegung und vor allem muss immer mit Wetterstürzen gerechnet werden. Auch im Hochsommer kann es schneien, sehr kalt und die Orientierung unmöglich werden!! Handschuhe und Mütze nicht vergessen! Wasserfestes Schuhwerk und Pflegemittel mitnehmen, da öfter mal Bekanntschaft mit Schlammlöchern gemacht wird.
Permit / Registrierung: Permit erforderlich. Wer mehrere Parks besuchen möchte, kauft am besten gleich den National Parc Pass. Auf jeden Fall solltet Ihr Euch zu Beginn und Ende der Wanderung in die Registrierungsbücher eintragen.
Hütten: Kitchen Hut (Emergency Shelter): bietet im Notfall Platz für ca. 10 Personen, keine Zeltmöglichkeit in der Nähe, kleiner Bach
Waterfall Valley Hut: ganz neu erbaut, geräumig, mit vielen Zeltplätzen drumrum
Cirque Hut: ist zwar in den Karten eingezeichnet, wir haben sie aber nicht gesehen. Ausser ziemlich nahe bei der Waterfall Hut
Windermere Hut: düsteres Heim in den Bäumen, aber ganz tolle Zeltplätze zwischen See und Hütte, kein fließendes Wasser
Pelion Hut: schön im Wald gelegen, großer Bach in der Nähe, viele Zeltplätze
Old Pelion Hut: Kojen für 8 Personen, hat Stil, einsam, schöne Zeltplätze, großer Fluß mit Badegumpen
Kia Ora Hut: schöne Hütte, Holzplattformen für die Zelte, Fluß mit Badegumpen
Windy Ridge Hut: unschöne Lage im Wald, kein fließendes Wasser, Zeltplätze ebenfalls unattraktiv
Narcissus Hut: große Hütte, Zeltplätze am Fluß, Funkgerät um die Fähre zu bestellen
Auskünfte /
Touristbüros /
Park-Offices:
Hobart: Service Tasmania, 134 Macquarie Street, Hobart 7000, Tel. AUS (03)-6233-3382
Cradle Valley: Parks and Wildlife Service, PO Box 20 Sheffield 7306, Tel. AUS (03)-6492-1133
Lake St. Clair: Parks and Wildlife Service, Derwent Bridge 7140, Tel. AUS (03)-6289-1172
Launceston: Parks and Wildlife Service, Propect Office, Bass Highway Prospect 7250, Tel. AUS (03)-6336-5312
Internet-Links: www.freycinet.com.au
www.bayoffires.com.au
www.cradlehuts.com.au
www.parks.tas.gov.au
www.tt-line.com.au
Beschreibung: 1. Tag:
Wir stehen nach der langen Auto- und Busfahrt von Hobart nach Derwent-Bridge und weiter nach Cradle Mountain und dem Parkplatz bei den Waldheim Chalets etwas ratlos am Registrierungshäuschen. Abends, und so duster wie das Wetter war, kommt es uns schon etwas sehr spät vor, um 15:30 Uhr noch eine Trekkingtour zu beginnen! Und dabei ist nicht mal klar, welcher der drei Wege der Richtige ist. Die Wegevielfalt ist hier etwas verwirrend, zudem sind die Wegweiser spärlich. Nach einer halben Stunde Beratschlagen entscheiden wir uns für den, auf der jenseitigen Strassenseite beginnenden, neu beplankten Weg. Die Entscheidung ist korrekt. Leicht ansteigend passieren wir die kleinen aber feinen Crater Falls. Bald darauf erreichen wir einige Höhenmeter weiter oben den Crater Lake. Etwas rechts davon steht die Scout Hut, die ebenso wie das kleine Bootshäuschen am See als Notunterkunft dienen könnte. Von den tiefhängenden Wolken und den Regentropfen irritiert, ziehen wir diese Alternative ernsthaft in Erwägung. Wir raffen uns dann doch auf, den Anstieg zum Marion Lookout fortzusetzen. Die Mühe lohnt, denn der Ausblick auf die Zacken des Cradle Mountain und die stillen Wasser des Dove Lake lassen die richtige Vorfreude auf die kommenden Tage aufkeimen. Noch ein kurzer Anstieg, um die nächste Kuppe zu überschreiten, ein wenig bergab und die Kitchen Hut taucht zwischen den Regenschwaden auf. Weit und breit sind keine Biwakplätze zwischen den Büschen und Felsen bzw. auf den nassen Grasflecken. Also keine Frage, wir entern die Hütte. Sie ist halbwegs sauber, geräumig, hat eine Bank und einen Tisch sowie ein ausreichend dimensioniertes Fenster. Im Obergeschoß sind weitere Liegeplätze. Einziger Nachteil: die Hütte müsst Ihr mit einem Opossum-Paar teilen, das die ganze Nacht fürchterlich randaliert.

 

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2. Tag:
Nach der unruhigen Nacht freuen wir uns auf die Besteigung des Cradle Mountain. Unweit der Hütte zweigt der Weg nach links ab. Leider macht das nur bei gutem Wetter Sinn. Das ist uns noch immer nicht hold. So wandern wir weiter Richtung Waterfall Valley. Zuerst durch märchenhafte Wälder mit noch ungewohnter Vegetation. Uns begegnen einige Asiaten, die auf freier Fläche biwakiert haben. Sie haben wohl von unserer Hütte nichts gewußt. Am Fury Creek vorbei führt der Weg zum Fuß des Benson Peak, wo auch bald der Pfad von links (Scott Kilvert Memorial Hut) einmündet. Direkt am Rand des weitgeschwungenen Cradle Cirque steigt er anschließend ins Waterfall Valley ab. Diese Hütte und die unweit entfernte Cirque Hut sind als Etappenziel zu empfehlen. Die putzigen Bennett´s Wallabies gehören fast schon zum Inventar der Unterkünfte.

Über offene Moorlandschaften mit wenig Höhendifferenz nähern wir uns der Windermere Hut. Unterwegs bietet sich für Nimmermüde ein Abstecher zum Lake Will und den Innes Falls an. Am Ende der Hochebene steigt der Weg in engen Serpentinen zum Lake Windermere ab. Die Annäherung an den See ist etwas ganz besonderes. Der Pfad führt quer durch eine Zauberlandschaft aus See, alten knorrigen Eukalypten, Pandani und riesigen Büschelgräsern.

Unweit des Sees findet Ihr immer einen Biwakplatz. Weg vom Trubel der wenig einladenden Hütte. Ein, den Tag beschließendes, Bad können wir nur empfehlen. Ebenso wie eine Entdeckungsreise rund um den Zeltplatz.

 

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3. Tag:
Frisch erholt, solltet Ihr am nächsten Tag an der Windermere Hut Wasser fassen. Leider gibt es dort nur große Tanks und kein Frischwasser. Die Ouvertüre der heutigen Etappe bildet das weite, offene Pine Forest Moor. Oft hüllt am frühen Morgen dichter Nebel die Moorlandschaft ein. Bei klarer Sicht dominiert der mächtige Tafelberg des Mt. Pelion West. Kurz vor der bewaldeten Kuppe liegt links der Forth Valley Lookout. Im dichten Wald verborgen liegt ein verfallenes Wolframbergwerk. Wir übersteigen die Kuppe und erreichen bald den Pelion Creek. Die schattige Furt lädt zu einer Rast ein. Hier könntet Ihr in insgesamt 20 Minuten, die im Wald versteckten Pelion Falls entdecken. Wenige Meter weiter zweigt rechts ein fast unsichtbarer Pfad auf den Mt. Pelion West ab. Dessen Flanke queren wir nun langsam absteigend bis zu den Frog Flats. Ebenfalls ein wunderschönes Fleckchen. Kurz darauf passieren wir eine herrliche Wiese direkt am Forth River. Überall gibt es ideale Biwakplätze.

Ein etwas steiler Aufstieg nimmt uns in der Nachmittagshitze den Atem. Doch die nicht mehr weit entfernte Pelion Hut motiviert uns für das letzte Stück der Tagesetappe. Wir gelangen auch bald an die Kreuzung, wo sich die Wege zur neuen und alten Hütte treffen. Nach kurzem Interview mit einem vom Bad zurückkehrenden Wanderer und einer kleinen Erkundung durch mich, entscheiden wir uns für die Old Pelion Hut als Bleibe.  Die schnucklige Hütte im Schatten großer Bäume gefällt uns auf Anhieb. Wir belegen gleich 2 der vier Doppelkojen und marschieren erstmal mit Seife und Handtuch bewaffnet zum Bach. Der hat sich tief eingegraben und dabei sehr einladende Badegumpen gebildet. Herrlich erfrischt und mal wieder porentief rein - auch ohne Ariel, aber mit biologisch abbaubarer Seife - geniessen wir die letzten Tagesstunden bei Materialcheck und Abendessen.

 

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4. Tag:
Am folgenden Morgen führt der Weg zuerst entlang der schönen Wiese oberhalb der Old Pelion Hut, dominiert von den Felsabstürzen des Mount Oakleigh, zur Pelion Hut. Dort ist immer eine Menge los. Exakt nach Süden, entlang des Douglas Creek, steigt der Weg allmählich an. Es empfiehlt sich, früh zu starten. Denn später wird der Weg richtig steil. Tief drin im dichten Wald schwitzen wir mächtig unter unseren schweren Rucksäcken. Doch das fantastische Wetter und die Aussicht bei idealen Bedingungen den Mt. Ossa zu besteigen, treiben uns bis zur Pelion Gap. Ein kurze Pause, ein wenig Essen und Trinken, Rucksack deponieren, Wegzehrung einstecken und schon geht´s los Richtung Gipfel.

Einige steile und enge Wegpassagen lassen uns dankbar sein für den weisen Entschluß, ohne Rucksack loszumarschieren. Bald flacht das Gelände wieder ab, Gelegenheit sich zu erholen. Der nächste Anstieg führt uns zu einem lieblichen Fleck. Dort wachsen zwischen scheinbar künstlich platzierten Trittplatten große Moosteppiche. Mittendrin plätschert ein kleines Bächlein. Wir fühlen uns in einen japanischen Garten versetzt und sind völlig verzaubert.

Der Anblick des steil auf eine Rinne zwischen zwei Vorgipfeln zuführenden Weges holt uns bald in die Realität zurück. Es wird immer heißer, wir beeilen uns, die Steiletappe hinter uns zu bringen. Am Ende der Rinne tut sich Gabi mit Ihrem verletzten Arm nicht gerade leicht, die kurzen Kletterpassagen zu meistern.  Doch das sind wirklich nur wenige Meter und der Gipfel ist nicht mehr weit. Unterhalb des Gipfelaufbaus ist noch ein Plateau, übersäht mit Moosen und Flechten, rund um einen winzigen Teich. Der blockige Gipfel bietet einen unglaublichen Rundblick über die Insel.

Auf dem selben Weg zurück zur Pelion Gap. Von ihr weit absteigend, erreichen wir bald und völlig geschafft die Kia Ora Hut. Sie liegt am Rand eines großen Tales, die Zeltplattformen bieten einen tollen Ausblick auf die gegenüberliegenden Gipfel des Walls of Jerusalem Parcs (Cathedral Mountain und Bishop Peak). Gleich neben dem Zeltgelände plätschert ein schöner Badefluss. Vorsicht: saukalt!

 

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5. Tag:
Gut ausgeschlafen brechen wir früh auf und  erreichen bald das Gelände rund um die Du Cane Hut. Ein ebenfalls sehr einladendes Fleckchen. Durch düsteren Regenwald führt der Weg bis zur Abzweigung zu den vier eng beieinander liegenden Wasserfällen. Laut Führer sind sie aber nicht so interessant. Wir gehen statt dessen weiter bis zur nächsten Abzweigung, deponieren wieder die Rucksäcke und steigen zu den Harnett Falls ab. Das lohnt sich wirklich!!! Zuerst mündet der Weg an deren oberen Ende. Dort findet Ihr zwei Super-Biwakplätze direkt neben dem großen Gumpen, der die Fälle speist. Ein idealer Badeteich. Nach links entlang der Hangkante zum Fuß der Falls absteigen. Sehr lohnend!

Zurück am Rucksack stärken wir uns mit einem Riegel bevor der Aufstieg zur Du Cane Gap beginnt. Kostet uns wieder ein paar große Tropfen Schweiß. Kurz vor der Paßhöhe finden wir einige gut mit Wasser versorgte Biwakplätze. Wer nicht über die Windy Ridge Hut hinaus weitergehen kann, sollte hier biwakieren. Denn die Hütte und ihre Umgebung sind nicht sehr einladend. Außerdem ohne Frischwasser.
Der Abstieg von der Gap ist sehr steil. Der wohl schönste Regenwald am Track soll ein seltenes und scheues Regenwald-Känguruh, das Pademelon, beherbergen. Wir haben es leider nicht gesehen.

An der Hütte marschieren wir aus o.g. Gründen vorbei und hoffen, bald einen geeigneten Biwakplatz zu finden. So ist es auch. Nach knapp einer halben Stunde finden wir neben einem munter plätschernden Bächlein eine kleine Lichtung im Wald. Dort bauen wir unser Zelt auf, waschen uns notdürftig und hauen uns den Bauch voll, bevor die Thermarest und der Schlafsack rufen.

 

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6. Tag:
Das lange, flache Tal des Narcissus River begleitet diese Tagesetappe. Dementsprechend eintönig ist der Weg durch den Wald. Sanft abfallend und mit wenig Aussicht, begleitet vom immer gleichen Regenwald. Wir sind etwas demotiviert als wir die Abzweigung ins Pine Valley erreichen. Das Wetter ist auch nicht gerade vom feinsten. So entschließen wir uns den Track heute zu beenden und zum Lake St. Clair durchzumarschieren.

Über eine große Hängebrücke nähern wir uns der Mündung des Narcissus River. An ihr liegt die gleichnamige Hut. Wir reservieren mit dem Funkgerät in der Hütte zwei Plätze im Fährboot. Die Wartezeit verkürzen wir uns mit einer Reste-Vernichtungs-Freßorgie und einem äußerst erholsamen Sonnenbad auf der Plattform des Landestegs.

Ca. alle Stunde kommt das Boot. Obwohl der Bootsführer unsere Reservierung vergessen hat, bekommen wir einen Platz. Eine urige Type, ständig quasselnd und grinsend. Nach 5 Minuten Fahrt stoppt er das Boot und fordert uns auf: "Take a Picky !" Ich will mich nicht als Touri outen und lasse es bleiben. Zu schade, denn wie sich herausstellt, ist es die einzige Gelegenheit  ein fantastisches Foto vom Panorama all der Berge rund um den See zu machen.

Der Overland-Track endet für uns ganz gemütlich auf dem Zeltplatz bei der Parc Lodge. Frisch geduscht bummeln wir am Seeufer zurück zur Lodge und hauen uns dort ein Schlemmermahl rein. Sehr zu empfehlen: Tolle Auswahl, sehr guter Geschmack, liebevoll zubereitet und dekoriert und außerdem - reeeeiiichlich!!

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Wegweiser-Tableau mit Kurzbeschreibung: Tourkurzbeschreibung zum Ausdrucken !!
Höhenprofil:

Höhenprofil Overland-Track

Alle Angaben dieser Tour sind mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. Eine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit wird hiermit nicht gegeben; eine Haftung für die Inhalte ausgeschlossen. Die Verwendung der Informationen erfolgt auf eigenes Risiko.

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