| Land: |
CH |
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| Gebirge: |
Walliser Alpen |
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| Höhendifferenz: |
2.538 m |
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| Gesamtdauer: |
1. Tag: Aufstieg Saas Fee - Hütte 4 h
2. Tag: Aufstieg 3,5 h (Hütte-Windjoch 1,5 h; Windjoch-Gipfel 2 h),
Abstieg ins Tal 7,5 h |
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| Charakter: |
Vom Bergsteigerort mit Flair
- Saas Fee - steigt man inmitten der grandiosen Kulisse von Alphubel,
Allalinhorn und Lenzspitze durch herrliche Bergwiesen zur Mischabelhütte
auf. Wenn Ihr Euch den Anstieg erleichtern wollt, nutzt die Hannigbahn und
quert von dort fast eben zur Anstiegsroute. Zeitersparnis ca. 1 Stunde.
Der Hüttenzustieg hat in der oberen Hälfte einen äußerst alpinen
Charakter, Ihr werdet gut auf die Anforderungen des nächsten Tages
eingestimmt. Der Gipfeltag ist geprägt von leichter Steigerei am Grat
hinter der Hütte, einer leichten aber keineswegs harmlosen Gletscherüberschreitung
- mit ständigem Blick auf die Bergsteiger in der Lenzspitze-Nordwand
und dem fantastischen Aufstieg, im sanften Licht des
Sonnenaufganges, über den Nadelgrat zum winzig kleinen Gipfel des
Nadelhorns. Dort bietet sich Euch ein überwältigender Blick auf die
Nordostflanke des Doms und auf´s Matterhorn. |
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| Schwierigkeiten: |
Hüttenzustieg erfordert
gute Kondition und Trittsicherheit. Sehr gut ausgebauter, neuer Steig. Die
Gletscherüberquerung erfordert Umsicht, da sie parallel zu den Spalten läuft.
Auf dem Nordostgrat vom Windjoch bewegt Ihr Euch auf einem kombinierten
Firn- und Felsgrat. Im oberen Teil ist dieser etwas ausgesetzt und
manchmal vereist. Am Gipfelaufbau Klettern im ersten Grat. |
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| Talort: |
Saas Balen |
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| Anfahrt: |
Übers Rhone-Tal bis Visp,
dort ins Vispertal bis Stalden, dort ins Saastal abzweigen. |
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| Ausgangspunkt: |
Saas Fee (1.789 m) |
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| ÖPNV: |
Mit dem Postbus für ca. 4
Sfr nach Saas Fee. Der Bus verkehrt i.d.R. stündlich zwischen 7.00 und
20.00 Uhr. Alternativ mit der Bahn nach Visp und von dort mit dem Bus bis
Saas Fee. |
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| Jahreszeit: |
Juli bis September |
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| Karte: |
Schweizer Landeskarte 1:25.000 Nr. 1328, Randa |
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| Literatur: |
Gebietsführer Walliser Alpen, Bergverlag
Rother, München |
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| Kinder: |
ab 16 Jahren bei sehr guter Kondition, mit Eis-
und Klettererfahrung |
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| Ausrüstung: |
komplette Hochtourenausrüstung |
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| Hütten: |
Mischabelhütte (3.329m), Hüttenwarte
Gebrüder Lomatter, Tel. CH-0041-279571117 und 0041-279571745 |
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| Verkehrsamt: |
Saas Fee 0041-279581858 |
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| Aufstieg: |
Vom Busterminal/Parkhaus geht Ihr auf die Kirche zu. Dort
beginnt der Weg zur Mischabelhütte. Durch die letzten Häuser und über
die flache Piste eines Übungsliftes führt der Pfad zur Brücke über den
Triftbach. In unzähligen Serpentinen wandert Ihr durch den blütenübersäten
Hang bis zum Einstieg des Hüttensteiges. In leichter Kletterei auf dem
Felsgrat, gut markiert und gesichert bis zur Hütte. Diese liegt wie ein
Adlerhorst auf dem Grat, mit einzigartigem Blick in die Weissmiesgruppe
und auf das tief untenliegende Saas Fee.
Gipfelaspiranten werden am nächsten Morgen um 2.15
h vom Wirt geweckt. Die „Glühwürmchen-Parade“ bewegt sich zunächst
weiter auf dem Felsrücken. Auf ca. 3.600 m wird die Gletscherausrüstung
angelegt, dann steigt Ihr wenige Meter auf den Hohbalmgletscher ab und überquert
diesen auf direktem Weg auf das gegenüberliegende Windjoch zu. Der
Schlussanstieg zum Joch fordert durch seine Steilheit die Kräfte. Wer
jedoch gut in der Zeit liegt, wird mit dem unvergleichlichen Licht des dämmernden
Tages belohnt. Am Windjoch sich links wendend betritt man den Nordostgrat
des Nadelhorns. (Auf dem Rückweg könnt Ihr vom Joch aus noch das
Ulrichshorn, 3.925m, mitnehmen. Zusätzlicher Zeitbedarf: 1 h.) Ihr haltet
Euch am besten direkt auf oder knapp unterhalb des Grates. Verschiedene
Felspartien sind gelegentlich aper und können leicht nordseitig im
Schnee/Eis umgangen werden. Der Gipfelaufbau bietet guten und festen Fels,
über den man nach wenigen Metern den winzigen Gipfel erreicht. |
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| Abstieg: |
Wie Aufstieg. Wer noch die nötige
Konzentration (für die Kletterei am Hüttensteig) und Kondition
aufbringt, steigt am selben Tag bis ins Tal ab. Gemütlicher und für das
Gesamterlebnis angenehmer ist es, eine weitere Nacht auf der Mischabel zu
verbringen und am nächsten Morgen frisch erholt, den Steig, die Blumen
und die Aussicht genießend bis ins Dorf abzusteigen. |
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