Pico Teide (3.717 m) |
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Pico Teide - Eine Nacht auf 3.717 Meter |
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| Land: | Spanien, Kanarische Inseln, Teneriffa | |
| Gebirge: | Canadas del Teide | |
| Höhendifferenz: | 1.698 m | |
| Gesamtdauer: | 15 Stdn, zweitätig (6 h bergauf, 9 h bergab) | |
| Charakter: | Die gesamte Tour ist geprägt von den Auswirkungen des Vulkanismus. Die Vegetation ist dementsprechend spartanisch, die geologischen Impressionen dafür umso gewaltiger. Besonders beeindruckend sind die Dimensionen. Allein die Gipfelhöhe verspricht besonders imposante Ausblicke. Die Größe der Caldera ist nicht minder atemberaubend. Beides zusammen verdeutlich nachdrücklich die unglaublichen Kräfte der Natur. Wer dann noch ein Auge für Details hat - Flora, Fauna, Strukturen des Gesteins, etc. kommt aus dem Staunen nicht heraus. | |
| Schwierigkeiten: | Die Tour bietet keine alpinistischen Schwierigkeiten, lediglich der vulkanische Untergrund stellt etwas höherer Anforderungen an das Schuhwerk und die Gehtechnik bzw. Kondition. |
| Bike&Hike-Index: | JJJJJ | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | |||
| Hike | Kondition | J | |||||||
| Trittsicherheit | J | ||||||||
| Orientierung | J | ||||||||
| Landschaft/Aussicht | J | ||||||||
| Flora/Fauna | J |
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| Talort: | El Portillo de las Canadas Alternativ: Berghotel Parador, für einen früheren Beginn der Tour als Übernachtungsgelegenheit nutzen |
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| Anfahrt / ÖPNV: | Hinfahrt: Von jedem Küstenort erreicht man
bequem mit den öffentlichen Bussen den Ausgangspunkt. Die gemütliche
Fahrt über die Bergstrasse bietet zudem die Gelegenheit, sich in aller
Ruhe auf die Landschaft und die bevorstehende Tour einzustimmen. Rückfahrt: Entweder vom Besucherzentrum (Berghotel Parador) oder von Villaflor zurück zur Küste. |
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| Ausgangspunkt: | El Portillo de las Canadas | |
| Jahreszeit: | ganzjährig möglich Frühjahr: schöne Vegetation, jedoch eher Niederschläge Herbst: kaum Niederschläge, beste Wanderzeit, es blüht jedoch fast nichts mehr Winter: eventuell Schneefall |
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| Karte: | "Tenerife, La Palma, El Hierro, Gomera", Die Generalkarte, 1:150.000, Mairs Geografischer Verlag | |
| Literatur: | Bergwelt Teneriffa, Führer für Wanderer und Bergsteiger, Manfred Beck, Fink-Kümmerly+Frey | |
| Kinder: | ab 16 Jahren | |
| Ausrüstung: | Stöcke, Biwaksack, Schlafsack, Verpflegung für 2 Tage | |
| Wasser: | keines | |
| Hütten: | Berghotel Parador (2.100 m): 30 meist
2-Bett aber auch einige 3-Bett-Zimmer der span. Kategorie
"3-Sterne". Einlass auch nachts für verspätete Bergsteiger Refugio de Altavista (3.270 m): nur von Mai bis November bewirtschaftet, für Selbstversorger (nur warme Getränke und im Notfall Speisen), 20 ganzjährig zugängliche Notunterkünfte im Nebengebäude |
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| Verkehrsamt: | Spanisches Fremdenverkehrsamt z. B. in
Frankfurt, Bethmannstr. 50, Tel. 069-282782 und Parkverwaltung im Berghotel Parador |
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| Aufstieg: |
Eine unvergessliche Biwakübernachtung auf dem höchsten Vulkangipfel Teneriffas und zugleich der Kanarischen Inseln erlebte ich während einer Inseldurchquerung. Die beiden Tage der Überschreitung des Teide bildeten die „Königsetappen“ des Unternehmens. Die
gesamte Landschaft um den Teide ist vulkanischen Ursprungs, was ihr einen
besonderen Reiz verleiht. Dieses Gebiet mit fast 16 Kilometern
Durchmesser, das als Caldera bezeichnet wird, sieht wie eine riesengroße
Schüssel aus. Sie entstand, als bei einem großen Ausbruch der Bergkegel
weggesprengt wurde. Lediglich die Ränder blieben stehen. Dies ereignete
sich vor ca. 300.000 Jahren. Heute gibt es nur noch am nördlichen Rand
ein kleines Gebiet mit geringer vulkanischer Aktivität: den TEIDE.
Startpunkt ist das kleine Bergdorf El Portillo am östlichen
Rand der Canadas-Hochebene. Von dort schlängelt sich der Weg durch die
sanften Hügel aus Bimssteingeröll am Fuß des Vulkans. In der glühenden
Mittagszeit muss ich mich mit dem feinkörnigen, nachgebenden und vor
allem kräftezehrenden Auswurf vergangener Eruptionen abmühen. Trotzdem
macht es Spaß, hinter jeder Bodenwelle neue Einblicke in die ungewohnte
Umgebung zu gewinnen. Der einmalige Charakter des Geländes vermittelt
sich mir erst durch den direkten Kontakt mit den aus der Ferne trostlos
und abweisend wirkenden Kakteen und Dornensträuchern der Fels- und
Sandlandschaft. |
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| Abstieg: | Nun wird es Zeit, dass ich diesen außergewöhnlichen Berg verlasse, denn die Bergbahn bringt jeden Tag Tausende von Touristen hier herauf, die alle nicht einmal andeutungsweise die Eindrücke mit nach Hause nehmen können, wie ich sie sammeln konnte. Entlang der Bahntrasse steige ich bis zur Straße ab, an den "Roques de los Reyes" - dem von vielen Postkarten bekannten Wahrzeichen Teneriffas - vorbei führt mich mein Weg zum Besucherzentrum. Ich wandere im Verlauf des Nachmittags über die dem Touristenstrom etwas unzugänglicheren „Paisaje Lunar“ - einer bizarren Mondlandschaft aus erodiertem Sandstein - nach Villaflor. Mitten im Dorf, bei einem verlassenen Haus, mache ich mein nächstes Biwak. |
| Wegweiser-Tableau mit Kurzbeschreibung: |
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Alle Angaben dieser Tour sind mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. Eine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit wird hiermit nicht gegeben; eine Haftung für die Inhalte ausgeschlossen. Die Verwendung der Informationen erfolgt auf eigenes Risiko. |
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