| Land: |
A |
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| Gebirge: |
Tannheimer Berge |
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| Höhendifferenz: |
1.507 Hm |
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| Gesamtdauer: |
4:06 Stunden (2:25 h Aufstieg, 1:41h Abstieg) |
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| Charakter: |
Die Tour führt zu einem der Paradegipfel der
Tannheimer. Die Kellespitze ist der Höchste in der Reihe zwischen
RoteFlüh, Gimpel und Gehrenspitze. Entsprechend toll ist die Aussicht.
Das gesamte Massiv liegt Euch zu Füßen, ebenso wie das Lechtal, das
Tannheimer Tal und das Allgäuer Voralpenland mit den vielen Seen rund um
Füssen. Ganz zu schweigen vom Blick in die Lechtaler, Stubaier und
ötztaler Alpen. Der Weg führt an der idyllischen Tannheimer Hütte
vorbei, die immer eine kurze Rast wert ist. Der anspruchsvolle Steig, kurz
hinter der Nesselwängler Scharte beginnend, würzt die Tour mit der
nötigen Adrenalinbeigabe. In der Nähe des etwas unschönen Gimpelhauses
könnt Ihr den Anblick der berühmten Kletterwände von Rote Flüh und
Gimpel genießen. Auch im Winter kann man dort an sonnigen Tagen super
klettern, die Touren sind durch ihre Südexposition fast immer trocken und
warm. Über die Schreibweise des Gipfels herrscht übrigens Unklarheit. Es
gibt 2 Varianten: Kellespitze (am häufigsten) und Köllespitze. |
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| Schwierigkeiten: |
Bis zur Nesselwängler Scharte und ca. 20 min.
dahinter ist der Weg zwar teilweise steil und manchmal rutschig, aber
ansonsten anspruchslos. Mit einer kurzen Kletterstelle beginnt der
Schlußanstieg. Wer sich hier traut, packt auch den Rest. Durch eine
markante Rinne führt der etwas steinschlaggefährdete Steig. Die
schwierigste Stelle ist mit einem Seil abgesichert. Habt Ihr erst einmal die
Scharte am Ende der Rinne erreicht, sind es nur noch wenige leichte Meter
bis zur Aussichtswarte am Gipfelkreuz. |
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| Talort: |
Nesselwängle (1.136) |
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| Anfahrt: |
Von der Autobahnausfahrt Oy Richtung Oberjoch,
dort ins Tannheimer Tal bis Nesselwängle, ca.32 km und 0:30 h Fahrtzeit.
Alternativ aus Richtung Füssen: über Reutte und den Gaichtpaß. |
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| Ausgangspunkt: |
Großer Wanderparkplatz vor Nesselwängle,
gebenüber der Talstation des Sessellifts zur Krinnenspitze. |
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| ÖPNV: |
keine Bahnverbindung. Nur Busverbindung von
Oberjoch oder Reutte |
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| Jahreszeit: |
Frühsommer bis Herbst |
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| Karte: |
Ehrwald-Lermoss Reutte Tannheimer Tal, 1:50.000,
freytag&berndt WK 352 |
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| Literatur: |
AV-Führer Tannheimer Berge, Marcus Lutz,
Bergverlag Rother, München, Randzahl 299ff |
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| Kinder: |
ab 14 Jahre |
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| Ausrüstung: |
Helm |
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| Wasser: |
mehrere kleine Bächchen bis zum Gimpelhaus,
dann nichts mehr |
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| Hütten: |
Gimpelhütte: 1.659m, riesig groß und
hässlich, komfortabel eingerichtet, Massenbetrieb
Tannheimer Hütte: 1.713m, klein und schnuckelig, immer freundliche
Hüttenwirtinnen. Idealer Stützpunkt für Kletterer und Wanderer, die
Wert auf Flair legen. |
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| Verkehrsamt: |
Reutte: Tourismusverband Ferienregion Reutte, Untermarkt 34, A-6600
Reutte/Tirol, Tel. +43-5672-62336, Fax +43-5672-65422,
http://www.reutte.at |
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| Aufstieg: |
Vom Parkplatz links bergauf auf der kleinen
Teerstrasse. Wenig später passiert Ihr ein Gatter, hier nach rechts
abbiegen, der Teerstrasse weiter folgen, bis zum Fußweg, der nach links
abbiegt. Hier der Wegweisung zum Gimpelhaus folgen. Bald mündet Ihr auf
eine Schotterstrasse, folgt Ihr bis zu deren Ende und biegt hier scharf
links auf den Weg zum Gimpelhaus ab. Zuerst geht es noch durch schattigen
Wald, bald jedoch durch einen neu aufgeforsteten, extrem
sonnenexponierten, steilen Hang. In vielen Serpentinen nähert Ihr Euch
dem Gimpelhaus. Allein wegen dieser Wegpassage, solltet Ihr früh dran
sein. Die Hitze ist hier wirklich ekelhaft.
Vom Gimpelhaus zur Tannheimer Hütte queren. Der Versuchung einer
gemütlichen Rast bei den freundlichen Hüttenwirtinnen ruhig nachgeben.
Und dann frisch gestärkt über den Weg hinter der Hütte Richtung
Kellespitze. An der nächsten Kreuzung rechts, die steilen Schuttfelder
hinauf, unterhalb der Wand queren und weiter bis zur Nesselwängler
Scharte. Unterwegs passiert Ihr immer wieder die Einstiege zu
verschiedenen Kletterrouten.
An der Scharte gleich nach rechts auf den schwarz beschilderten Weg Nr.
421. Meist ist der Weg durch die Steilwiese glitschig. Entweder vom Regen
oder von den Hinterlassenschaften der vielen Schafe, oder von der
exquisiten Mischung beider. Wie auch immer, es stinkt garantiert höllisch
hier.
Der Abstieg in die schmale Rinne markiert gleichzeitig den Einstieg in den
letzten Abschnitt des Gipfelanstieges. Zwei, drei vorsichtige Schritte
nach unten und die Rinne nimmt Euch auf. Etwas absteigen, dann queren und
schließlich in der großen Rinne wieder aufsteigen. Unterwegs die
Kletterstelle mittels Seilsicherung überwinden. Kein Problem. Der Rest
ist leicht. Die winzige Scharte kurz unterhalb des Gipfels lässt schon
Vorfreude aufkommen. |
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| Abstieg: |
Wie Aufstieg. Nur an der Kreuzung in der Nähe
der Tannheimer Hütte geht Ihr diesmal geradeaus und direkt zurück zum
Gimpelhaus. Von dort ist der Weg auch wieder bekannt. |
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