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Kellespitze (2.238 m)

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Autor:   Harald Conrad
Land: A
Gebirge: Tannheimer Berge
Höhendifferenz: 1.507 Hm
Gesamtdauer: 4:06 Stunden (2:25 h Aufstieg,  1:41h Abstieg)
Charakter: Die Tour führt zu einem der Paradegipfel der Tannheimer. Die Kellespitze ist der Höchste in der Reihe zwischen RoteFlüh, Gimpel und Gehrenspitze. Entsprechend toll ist die Aussicht. Das gesamte Massiv liegt Euch zu Füßen, ebenso wie das Lechtal, das Tannheimer Tal und das Allgäuer Voralpenland mit den vielen Seen rund um Füssen. Ganz zu schweigen vom Blick in die Lechtaler, Stubaier und ötztaler Alpen. Der Weg führt an der idyllischen Tannheimer Hütte vorbei, die immer eine kurze Rast wert ist. Der anspruchsvolle Steig, kurz hinter der Nesselwängler Scharte beginnend, würzt die Tour mit der nötigen Adrenalinbeigabe. In der Nähe des etwas unschönen Gimpelhauses könnt Ihr den Anblick der berühmten Kletterwände von Rote Flüh und Gimpel genießen. Auch im Winter kann man dort an sonnigen Tagen super klettern, die Touren sind durch ihre Südexposition fast immer trocken und warm. Über die Schreibweise des Gipfels herrscht übrigens Unklarheit. Es gibt 2 Varianten: Kellespitze (am häufigsten) und Köllespitze.
Schwierigkeiten: Bis zur Nesselwängler Scharte und ca. 20 min. dahinter ist der Weg zwar teilweise steil und manchmal rutschig, aber ansonsten anspruchslos. Mit einer kurzen Kletterstelle beginnt der Schlußanstieg. Wer sich hier traut, packt auch den Rest. Durch eine markante Rinne führt der etwas steinschlaggefährdete Steig. Die schwierigste Stelle ist mit einem Seil abgesichert. Habt Ihr erst einmal die Scharte am Ende der Rinne erreicht, sind es nur noch wenige leichte Meter bis zur Aussichtswarte am Gipfelkreuz.
Bike&Hike-Index: JJJJ   1 2 3 4 5
Hike Kondition       J  
  Trittsicherheit       J  
  Orientierung J        
Landschaft/Aussicht         J  
Flora/Fauna         J   zum Seitenanfang
Talort: Nesselwängle (1.136)
Anfahrt: Von der Autobahnausfahrt Oy Richtung Oberjoch, dort ins Tannheimer Tal bis Nesselwängle, ca.32 km und 0:30 h Fahrtzeit.
Alternativ aus Richtung Füssen: über Reutte und den Gaichtpaß.
Ausgangspunkt: Großer Wanderparkplatz vor Nesselwängle, gebenüber der Talstation des Sessellifts zur Krinnenspitze.
ÖPNV: keine Bahnverbindung. Nur Busverbindung von Oberjoch oder Reutte
Jahreszeit: Frühsommer bis Herbst
Karte: Ehrwald-Lermoss Reutte Tannheimer Tal, 1:50.000, freytag&berndt WK 352
Literatur: AV-Führer Tannheimer Berge, Marcus Lutz, Bergverlag Rother, München, Randzahl 299ff
Kinder: ab 14 Jahre
Ausrüstung: Helm
Wasser: mehrere kleine Bächchen bis zum Gimpelhaus, dann nichts mehr
Hütten: Gimpelhütte: 1.659m, riesig groß und hässlich, komfortabel eingerichtet, Massenbetrieb
Tannheimer Hütte: 1.713m, klein und schnuckelig, immer freundliche Hüttenwirtinnen. Idealer Stützpunkt für Kletterer und Wanderer, die Wert auf Flair legen. 
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Verkehrsamt: Reutte: Tourismusverband Ferienregion Reutte, Untermarkt 34, A-6600 Reutte/Tirol, Tel. +43-5672-62336, Fax +43-5672-65422, http://www.reutte.at
Aufstieg: Vom Parkplatz links bergauf auf der kleinen Teerstrasse. Wenig später passiert Ihr ein Gatter, hier nach rechts abbiegen, der Teerstrasse weiter folgen, bis zum Fußweg, der nach links abbiegt. Hier der Wegweisung zum Gimpelhaus folgen. Bald mündet Ihr auf eine Schotterstrasse, folgt Ihr bis zu deren Ende und biegt hier scharf links auf den Weg zum Gimpelhaus ab. Zuerst geht es noch durch schattigen Wald, bald jedoch durch einen neu aufgeforsteten, extrem sonnenexponierten, steilen Hang. In vielen Serpentinen nähert Ihr Euch dem Gimpelhaus. Allein wegen dieser Wegpassage, solltet Ihr früh dran sein. Die Hitze ist hier wirklich ekelhaft.
Vom Gimpelhaus zur Tannheimer Hütte queren. Der Versuchung einer gemütlichen Rast bei den freundlichen Hüttenwirtinnen ruhig nachgeben. Und dann frisch gestärkt über den Weg hinter der Hütte Richtung Kellespitze. An der nächsten Kreuzung rechts, die steilen Schuttfelder hinauf, unterhalb der Wand queren und weiter bis zur Nesselwängler Scharte. Unterwegs passiert Ihr immer wieder die Einstiege zu verschiedenen Kletterrouten.
An der Scharte gleich nach rechts auf den schwarz beschilderten Weg Nr. 421. Meist ist der Weg durch die Steilwiese glitschig. Entweder vom Regen oder von den Hinterlassenschaften der vielen Schafe, oder von der exquisiten Mischung beider. Wie auch immer, es stinkt garantiert höllisch hier.
Der Abstieg in die schmale Rinne markiert gleichzeitig den Einstieg in den letzten Abschnitt des Gipfelanstieges. Zwei, drei vorsichtige Schritte nach unten und die Rinne nimmt Euch auf. Etwas absteigen, dann queren und schließlich in der großen Rinne wieder aufsteigen. Unterwegs die Kletterstelle mittels Seilsicherung überwinden. Kein Problem. Der Rest ist leicht. Die winzige Scharte kurz unterhalb des Gipfels lässt schon Vorfreude aufkommen.
Abstieg: Wie Aufstieg. Nur an der Kreuzung in der Nähe der Tannheimer Hütte geht Ihr diesmal geradeaus und direkt zurück zum Gimpelhaus. Von dort ist der Weg auch wieder bekannt.

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Wegweiser-Tableau mit Kurzbeschreibung: Tourenkurzbeschreibung zum Ausdrucken !!
Höhenprofil:

Höhenprofil Kellespitze

Alle Angaben dieser Tour sind mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. Eine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit wird hiermit nicht gegeben; eine Haftung für die Inhalte ausgeschlossen. Die Verwendung der Informationen erfolgt auf eigenes Risiko.

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Brenta Korsika-GR20 Nadelhorn Pico Teide Thaneller Grubachspitze
Knittelkarspitze Muttekopf Bretterspitze