| Land: |
A |
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| Gebirge: |
Allgäuer Alpen (Hornbachkette) |
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| Höhendifferenz: |
1.080 Hm |
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| Gesamtdauer: |
4 Stunden (2:15 h Aufstieg, 1:45 h Abstieg) |
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| Charakter: |
Diese schöne Wanderung zum östlichsten
Ausläufer der Hornbachkette führt in eine einsame Region des Lechtals,
abseits des Trubels am Hochvogel. Der kleine Steig führt meist durch
lichten Wald und durch den wilden Tobel des Wiesbach. Beeindruckende
Blicke auf die erodierten, fast senkrechten Hänge der "Faulen
Wand". Der Anstieg auf den markanten "Zapfen" der
Grubachspitze führt über die geneigten Schichten des Gipfelaufbaus.
Tolle Aussicht auf das Lechtal, u.a. zur Knittelkarspitze und
Namloser Wetterspitze. |
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| Schwierigkeiten: |
Der schöne Steig ist meist sehr leicht. Nur im
Tobelbereich sind einige Stellen, die etwas exponiert sind. Vor allem, wenn
Schnee liegt ist hier erhöhte Vorsicht geboten. Ansonsten macht nur die
Steilheit des Anstieg nach der Abzweigung aus dem Tobel zu schaffen. Die
Weglänge ist im Verhältnis zur Höhendifferenz außergewöhnlich. |
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| Talort: |
Vorderhornbach (973 m) |
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| Anfahrt: |
Von Oy über das Oberjoch und den Gaichtpaß
ins Lechtal. In Weissenbach rechts Richtung Arlberg. Kurz nach Stanzach
nach Vorderhornbach abbiegen. Den Ort durchfahren, nach den letzten
Häusern rechts. Die kleine Siedlung immer bergwärts durchfahren. Ca. 55
km und ca. 50 Minuten Fahrzeit. |
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| Ausgangspunkt: |
Bei den letzten Häusern, am Beginn des
Forstweges, parken. |
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| ÖPNV: |
Mit der Bahn bis Reutte (z.B. über Kempten -
Oy - Pfronten oder über Füssen). Von dort mit dem Bus bis Stanzach und
weiter nach Vorderhornbach. |
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| Jahreszeit: |
Frühsommer bis Herbst, bei Schnee evtl. einige
kritische Stellen im Wiesbachtobel gegenüber der "Faulen Wand" |
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| Karte: |
Lechtaler - Allgäuer Alpen, 1:50.000,
freytag&berndt WK 351
Lechtaler Alpen / Hornbachkette, 1:50.000, Kompass Nr. 24 |
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| Literatur: |
AV-Führer Allgäuer Alpen, Seibert/Groth,
Bergverlag Rother, München, Randzahl 1920ff |
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| Kinder: |
ab 12 Jahre |
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| Ausrüstung: |
Im Hochsommer ausreichend Wasser, da
erfahrungsgemäß die Berge dieser Region ausgetrocknet sind. |
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| Wasser: |
keines |
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| Hütten: |
keine |
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| Verkehrsamt: |
Reutte: Tourismusverband Ferienregion Reutte, Untermarkt 34, A-6600
Reutte/Tirol, Tel. +43-5672-62336, Fax +43-5672-65422,
http://www.reutte.at |
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| Aufstieg: |
Vom malerischen Dörfchen Vorderhornbach, eine
Erkundung zu Fuß ist lohnenswert, auf dem schönen Forstweg mit
Höhenwegcharakter Richtung Norden. Bald in den Wald abbiegen, der
schmale, gut gepflegte Weg führt mit gemäßigter Steigung in Richtung
des Einschnittes zwischen Saldeiner Spitze und Grubachspitze. Unterwegs
faszinierende Blicke auf den Lech und seine Auen. Im Wiesbachtobel
beeindruckt der Blick auf die Faule Wand, eine stark erodierte, fast
senkrechte Wand. Beim Jägersitze führt ein winziger Steig in den Tobel
an den Fuß der Wand. Bald zweigt der Weg steil nach links ab. In
unzähligen Kehren wird der Latschenhang durchquert. Eine kleine
Hochfläche am Fuß des Gipfels, ein steiler Schlussanstieg mit Blick auf
die bizarr gefalteten Gesteinsschichten und dann sind´s nur noch wenige
Meter zur Aussichtskanzel. |
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| Abstieg: |
Im Abstieg ist die Variante über´s Kar in
Erwägung zu ziehen. Sie ist nicht ganz so steil. Ansonsten ist der
Rückweg identisch mit der Aufstiegsroute. Ein Schmankerl zum Schluss
bietet sich Euch, wenn Ihr die Tour Anfang Juni macht: Ihr fahrt mit dem
Auto Richtung Martinau (siehe
Karte)
und wandert auf dem Forst-/Radweg in die Lechauen. Dort findet Ihr die
größte Frauenschuhpopulation der ganzen Region. Außerdem noch
verschiedene andere Orchideen, wie das Waldvögelein und diverse
Ragwurzarten. |
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