| Land: |
A |
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| Gebirge: |
Lechtaler Alpen, Liegfeistgruppe |
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| Höhendifferenz: |
1.111 Hm |
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| Gesamtdauer: |
4:55 Stunden (2:25 h Aufstieg, 2:30
h Abstieg) |
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| Charakter: |
Eine wunderschöne Tour, die bei mir zum
jährlichen Pflichtprogramm gehört, ebenso wie der Hochvogel. Der Gipfel
ist zwar weniger markant, die Tour an sich aber unvergleichlich schön.
Und sehr einsam. Vom verschlafenen Örtchen Kelmen zieht der Weg steil
durch einen Gras- und Waldhang bis zum Kelmer Jöchel. Der Durchstieg
durch den großen Ostkessel der Gipfelgruppe bietet mit leichten
Klettereien enormen Spaßfaktor. Die anschließende Wanderung am Grat
entlang bietet eine faszinierende Mischung zwischen Aus- und senkrechten
Tiefblicken von öfter messerscharfen Weg. |
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| Schwierigkeiten: |
Meist steiler Anstieg. Die Wand unterhalb des
Sattels muss auf einem Steig mit teilweise Schwierigkeitsgrad I
durchstiegen werden. Der Gratweg ist öfter sehr ausgesetzt, an wenigen
Stellen müssen die Hände zu Hilfe genommen werden. Der Abstieg durch die
Wetterkreuzflanke verlangt gute Nerven. Steiles Geröll und sehr steile
Wiesen. Teilweise ist hier der Pfad nur sehr schwer zu erkennen, also mehr
Orientierungsvermögen als sonst gefragt. |
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| Talort: |
Kelmen (1.365 m) |
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| Anfahrt: |
Vom Autobahnende der A7 in Oy über das
Oberjoch und das Tannheimer Tal zum Gaichtpaß. Am Fuß des Passes in
Weissenbach rechts ins Lechtal abbiegen und weiter bis Stanzach. Dort links nach
Namlos. Von hier nur noch ein kurzes Stück bis Kelmen. Insgesamt ca. 70
km und 1 h Fahrzeit.
Alternativ: von Füssen über Reutte und Stanzach. |
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| Ausgangspunkt: |
Am Ortanfang bei den Garagen in der Wiese
parken. Sonst wenig Parkmöglichkeiten. |
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| ÖPNV: |
Mit dem Bus von Stanzach oder über Berwang und
Rinnen. |
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| Jahreszeit: |
Frühsommer bis Herbst |
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| Karte: |
Ehrwald-Lermoss Reutte Tannheimer Tal, 1:50.000, freytag&berndt WK 352
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| Literatur: |
AV Führer Lechtaler Alpen, Heinz Groth,
Bergverlag Rother, München, Randzahl 1731ff |
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| Kinder: |
ab 12 Jahre |
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| Ausrüstung: |
viel Wasser, da unterwegs kein Bach |
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| Hütten: |
Keine. In Kelmen Gasthof Wetterspitze mit sehr
gemütlicher Sonnenterrasse, moderaten Preisen und guter Küche |
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| Wasser: |
kurz oberhalb des Dorfes ist im Wald ein Brunnen |
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| Verkehrsamt: |
Reutte: Tourismusverband Ferienregion Reutte, Untermarkt 34, A-6600
Reutte/Tirol, Tel. +43-5672-62336, Fax +43-5672-65422,
http://www.reutte.at |
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| Markierung: |
Zuerst rote Markierungen, dann rot-weiße. |
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| Aufstieg: |
Vom Auto in den Ort hinein gehen, auf der "Hauptstrasse" bis zum
Feuerwehrhaus. Dort geht Ihr zuerst rechts hinter einem Stadel vorbei und
dann nach links über die Wiesen. Nach einer Bachüberquerung führt Euch
der Weg steil durch Wald und über Wiesen bis zum Joch. Unterwegs sind
wunderschöne Blumen zu sehen. Die Jöchelwiese lädt zu einer ausgiebigen
Rast mit ersten Superaussichten ein. Das Gatter durchqueren, und rechts
auf dem deutlichen Weg in den Kessel marschieren. Die Abzweigung unterwegs
ignoriert Ihr. Die Landschaft wird nun immer wilder, die Fragen, "Wo
zur Hölle, führt der Weg durch die Wand" wiederholt sich immer
öfter im Hinterkopf, je näher Ihr ihr kommt. Doch das löst sich alles
in Wohlgefallen auf. Ein sehr schöner Steig führt Euch hindurch und
hinauf zum Sattel zwischen Wetterkreuz und Knittelkarspitze. Am Sattel nach
rechts über den öfter mal sehr schmalen Grat zum Gipfel. Trotz der
Kletterei solltet Ihr ein Auge auf die wunderschönen Blumen am und fast
auf dem Weg haben. |
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| Abstieg: |
Der Weg zurück zum Sattel ist purer Genuss. Im
Angesicht der Schutthalde in der Westflanke des Wetterkreuzes und des sehr
undeutlich sichtbaren Weges stellt sich wahrscheinlich auch Euch die
Frage, ob denn das sein muss. - Es muss!!
Überwindet die Unlust und quert nach links absteigend die Geröllflanke.
Es geht ganz gut. Bald endet das Geröll, der Abstieg wird auf steilen
Wiesen fortgesetzt. Dabei immer den Ausläufer des Gipfels umrunden. Nach
einem scharfen Linksknick um das Ende des Ausläufers quert Ihr den
Ostkessel. Gegen Ende des Kessels führt Euch eine längliche Wiese in die
Latschen. Dort gibt es mehrere Möglichkeiten. Folgt einfach Eurem
Instinkt und Ihr landet auf dem fast waagrechten Weg zurück zum Jöchel.
Der Rest ist bekannt. |
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