| Talort: |
Wagneritz (765m) |
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| Anfahrt: |
Von Oy über Wertach bis Rettenberg. Unterhalb
des Ortes nach links Richtung "Wagneritz" abbiegen. Bei der
Kirche parken, oder vor dem Ort bei der Talstation der Seilbahn. Von
Immenstadt kommend immer Richtung Rettenberg und nach dem Kreisverkehr
nach rechts Richtung "Wagneritz". |
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| Ausgangspunkt: |
Wegkreuzung bei Kirche und Brunnen |
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| ÖPNV: |
Zug bis Immenstadt oder Sonthofen, Bus bis
Rettenberg / Wagneritz |
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| Jahreszeit: |
Juni bis Oktober |
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| Karte: |
1:50.000 Topografische Karte des Bayerischen
Landesvermessungsamtes, Blatt Kempten |
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| Kinder: |
ab 13 Jahren |
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| Literatur: |
AV Führer Allgäuer Alpen, Bergverlag Rother,
München, Randzahl 2740 und 2750 |
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| Ausrüstung: |
Wanderausrüstung, Teleskopstöcke, lange Hosen |
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| Hütten: |
Alpe Kalkhöf, Grüntenhaus |
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| Wasser: |
letzter Brunnen im Aufstieg kurz nach Kalkhöf.
Abstieg: Bach an der Forststrasse |
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| Markierung: |
zuerst blau/weiß, später rot-orange |
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| Verkehrsamt: |
Siehe
Gemeindeverzeichnis |
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| Aufstieg: |
Eine etwas ganz andere Tour auf den Grünten
sollte es werden. Und das klappte auch. Einsam, abwechslungsreich,
anstrengend und aussichtsreich. Gabi und ich brachen früh auf und ließen
und viel Zeit. Für die erste Wanderung in diesem Jahr wollten wir nicht
gleich übertreiben. Die Wegfindung von Wagneritz zu den Almen war anhand
der alten Markierung machbar. Auch über die Wiesen und durch die Wald bis
zum Kalkhöf schlugen wir uns gut durch. Bei der renovierten Kalköf-Alm
(seitdem auch bewirtschaftet), gönnten wir uns eine kleine Brotzeit bevor
wir in die "Nordwand" des Grünten "einstiegen". Über
steile Wiesen, auf gerade noch erkennbarem Pfad querten wir unterhalb des
Sendemastes die große Wiese. Nicht einmal ein paar Gämsen haben wir
gesehen, geschweige denn Wanderer getroffen. Mit Einschwenken auf den
regulären Wanderweg änderte sich das schlagartig. Und am Denkmal mussten
wir uns ein freies Plätzchen suchen. Machte aber nichts: wir konnten die
Sicht trotzdem genießen und freuten uns über das bisher geleistete. |
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| Abstieg: |
Vom Denkmal zum Hörnle nutzten wir den
einsamen Höhenweg ab dem Grüntenhaus. Der kurze Steig vor dem Gipfel ist
gut gesichert und eine nette Einlage. Am "Hörnle" wurden wir
während der Brotzeit von vielen Schwalbenschwänzen umflattert. Das
prächtige Schmetterlingsjahr hat sich auch auf diese seltene positiv
ausgewirkt. Nur ungern trennten wir uns von den lustigen Genossen und
stiegen den steilen Jägersteig Richtung Westen ab. Viel zu bald mündet
dieser auf die relativ neue Schotterstrasse Richtung Burgberg. Doch diese
verlassen wir recht bald wieder, nehmen den Fußweg hinab zum Dorf und
dort den Höhenweg hinüber zum Weinberg. Ein weiteres Highlight dieser
Runde. Und von dort vorbei am Burgberger Steinbruch, steil hinab in die
Wälder um Wagneritz. Einsam und idyllisch steigen wir bis zum Talgrund
und marschieren zurück zum Dorf. |
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