| Talort: |
Bayerstetten (952 m) |
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| Anfahrt: |
Auf der A7, Abfahrt Oy-Mittelberg. An der
großen Kreuzung links Richtung Nesselwang. Am Ortsanfang rechts Richtung
Wertach. An der ersten Abzweigung links "Bayerstetten". An der
großen Scheune rechts parken. Ab Kreuzung, nach AB-Abfahrt, ca. 4,2 km
und 5 Minuten. |
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| Ausgangspunkt: |
Bayerstetten |
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| ÖPNV: |
Mit der Bahn über Kempten oder
Pfronten nach Nesselwang. |
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| Jahreszeit: |
ganzes Jahr |
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| Karte: |
1:50.000 Topografische Karte des Bayerischen
Landesvermessungsamtes, Blatt Kempten |
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| Kinder: |
ab 8 Jahren |
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| Literatur: |
AV Führer Allgäuer Alpen, Bergverlag Rother,
München, Randzahl 2830 |
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| Ausrüstung: |
Wanderausrüstung |
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| Hütten: |
Sportheim Böck (Lachner Hütte), fast
ganzjährig bewirtschaftet
Enzianstuben: ganzjährig bewirtschaftet |
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| Wasser: |
Brunnen und immer wieder kleine Bächchen beim
Aufstieg |
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| Verkehrsamt: |
Siehe
Gemeindeverzeichnis |
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| Aufstieg: |
Biken wollten wir nicht, dazu war´s zu nass.
Zuhause bleiben auch nicht: zuviel Hausarbeit wartet auf uns. Also machen
wir ´ne Tour auf unseren Hausberg. Die Wolken hängen tief, wir wollen
zurück sein bevor´s richtig schüttet. Von Bayerstetten steil hinauf auf
dem sehr schlechten Forstweg. Auf der großen Wiese mit dem Brunnen sind
wir ganz allein. Nicht eine einzige Kuh ist bei dem Sauwetter unterwegs,
geschweige denn ein Wanderer. Die Rinne (Forstweg wäre zu sehr
geschmeichelt) führt über tiefen Schotter und Matsch durch den Wald.
Dann eine zusätzliche Herausforderung: Ein ganz frischer Erdrutsch hat
den Weg unpassierbar gemacht. In großem Bogen umgehen wir ihn. Bald
verlassen wir den Wald, die ersten Weitblicke tun sich unter der
Wolkendecke auf. Der Weg entlang des nahezu baumfreien Rückens Richtung
Gipfel bereitet uns auch diesmal wieder große Freude. Kurz vor dem Gipfel
ist es dann so weit: es beginnt zu schütten und auch ein wenig zu hageln.
Das winzige Vordach einer Hütte bietet gerade so viel Unterschlupf, dass
wir unsere Brotzeit verzehren können, ohne den Semmel aufzuweichen. Am
Gipfel ist es eher ungemütlich, gerade so viel Zeit nehmen wir uns, um den Spruch am
Gipfelkreuz zu entziffern. |
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| Abstieg: |
Nichts wie weg hier! Vom Gipfel zuerst
nach Norden dann nach Süden steigen wir ab. Immer Richtung Sportheim
Böck. Dann die sehr steile, wenig knieschonende Strasse hinab zur
Mittelstation. Auch hier ignorieren wir die Möglichkeit der Einkehr und
stürzen uns tapfer ins unbeschilderte Gelände hinter der Hütte. Über
schönstes Wiesengelände erreichen wir den Brunnen an der Aufstiegsspur.
Zurück zum Auto: reine Formsache..... Doch halt ! Nicht ganz ! Ein
mächtiger Schauer macht uns noch mal richtig nass. Wir kratzen schnell die
Kurve. Die heiße Dusche ruft. |
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