| Talort: |
Nesselwang (867 m) |
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| Anfahrt: |
Auf der A7, Abfahrt Oy-Mittelberg. An der
großen Kreuzung links Richtung Nesselwang. Im Ort rechts "P
Albspitzbahn". Bis zu dessen Ende fahren und dort parken, ca. 4,3 km
und 5 Minuten. |
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| Ausgangspunkt: |
Parkplatz Albspitzbahn, Nähe Alpengasthof
Sonnenbichl (Nesselwang) |
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| ÖPNV: |
Mit der Bahn fahrt über Kempten oder
Pfronten nach Nesselwang. Vom Bahnhof ca. 15 Minuten zu Fuß durch den
Ort. |
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| Jahreszeit: |
ganzes Jahr (im Winter ist der Wasserfallweg
bei Eis nicht machbar !) |
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| Karte: |
1:50.000 Topografische Karte des Bayerischen
Landesvermessungsamtes, Blatt Kempten |
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| Kinder: |
ab 8 Jahren |
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| Markierung: |
weiß/rot zu Beginn, später gelb |
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| Literatur: |
AV Führer Allgäuer Alpen, Bergverlag Rother,
München, Randzahl 2830f |
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| Ausrüstung: |
Wanderausrüstung |
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| Hütten: |
Sportheim Böck (Lachner Hütte), fast
ganzjährig bewirtschaftet
Alpengasthaus Sonnenbichl |
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| Wasser: |
vor allem im unteren Teil der Tour ständig
kleine Bäche, bzw. ein Brunnen an der Ottobeurer Hütte |
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| Verkehrsamt: |
Siehe
Gemeideverzeichnis |
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| Aufstieg: |
Bei Hochnebel und Nieselregen steigen wir in
der Nähe des Gasthauses aus dem Auto und schnüren die Schuhe. Viel
lieber würden wir jetzt im Gasthaus einen Cappuccino trinken. Die Route
lässt uns wenig Zeit, um uns warmzulaufen. Es geht fast sofort steil im
Wald bergan. Ich hab´s heut´ etwas eilig, Gabi muss ganz schön
schnaufen hinter mir. Bei der Ruine (in früheren Zeiten, die Fliehburg
der Einheimischen) gönnen wir uns eine kurze Rast während wir das
Hinweisschild lesen und eine Blick in den Innenhof werfen. Und schon geht
es weiter steil bergauf auf sehr hübschem Steig durch den Wald. Die
idyllisch gelegene Ottobeurer Hütte lassen wir rechts liegen, queren im
Wald den erosionsgefährdeten Hang und werfen uns nahe der Falllinie in
Richtung Sportheim Böck bergauf. Kurz nach dem Sportheim ist Gabi geneigt,
umzudrehen. Ein paar aufmunternde Worte und ein Früchteriegel können sie
sogar bewegen, bis zum Edelsberg zu marschieren. Ursprünglich wollten wir
zur Alpsspitze, aber die paar Zusatzmeter sind ja nun wirklich kein
Problem. Ansatzweise wird es nun sogar heller, was die Motivation
natürlich auch positiv beeinflusst. |
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| Abstieg: |
Nach kurzer Rast mit ausgiebiger Stärkung auf
der spartanischen Gipfelbank marschieren wir wieder zurück zum Sportheim.
Unterwegs "brennt" uns sogar für eine Minute die Sonne ins
Gesicht !! Der Abstieg über den Wurzelsteig stellt trotz der starken
Nässe kein Problem dar. Wir kommen gut voran und erreichen bald den
Wasserfall weg. Viele der Brücken und Treppen sind erneuert, man kann
sich also voll auf die landschaftlichen Highlights konzentrieren. Kurz vor
dem Waldende, dort wo man schon auf dem breiten Fahrweg läuft, müsst Ihr
Euch unbedingt direkt neben dem Bach auf dem Fußweg halten: das Bächlein
hat sich wunderschön ins Gestein eingeschnitten. Trotz ursprünglicher
Unlust und miesem Wetter: eine tolle Tour! |
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