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Edelsberg (1.629 m)

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Autor:   Harald Conrad
Land: D
Gebirge: Allgäuer Voralpen
Höhendifferenz: 896 m
Gesamtdauer: 2:31 h
Charakter: Wer ahnt schon, dass der kleine Ort Nesselwang einmal eine eigene Fliehburg hatte? Diese nette Runde über den Edelsberg führt Euch zu deren Resten. Außerdem lernt Ihr die vielen tiefen Tobel der Alpspitze und deren oft reißenden Bäche aus der Nähe kennen. Das diesbezügliche Highlight bildet der Wasserfallweg am Schluss der Runde.
Schwierigkeiten: Das Gelände ist oft steil und bei Nässe sind die vielen Wurzeln sehr rutschig. Ansonsten keine Schwierigkeiten. Lediglich die Treppen und Brücken am Wasserfallweg können gelegentlich glitschig sein.
Bike&Hike-Index: JJ   1 2 3 4 5
Hike Kondition   J      
  Trittsicherheit   J      
  Orientierung   J      
Landschaft/Aussicht       J    
Flora/Fauna       J     zum Seitenanfang
Talort: Nesselwang (867 m)
Anfahrt: Auf der A7, Abfahrt Oy-Mittelberg. An der großen Kreuzung links Richtung Nesselwang. Im Ort rechts "P Albspitzbahn". Bis zu dessen Ende fahren und dort parken, ca. 4,3 km und 5 Minuten.
Ausgangspunkt: Parkplatz Albspitzbahn, Nähe Alpengasthof Sonnenbichl (Nesselwang)
ÖPNV: Mit der Bahn fahrt über Kempten oder Pfronten nach Nesselwang. Vom Bahnhof ca. 15 Minuten zu Fuß durch den Ort.
Jahreszeit: ganzes Jahr (im Winter ist der Wasserfallweg bei Eis nicht machbar !)
Karte: 1:50.000 Topografische Karte des Bayerischen Landesvermessungsamtes, Blatt Kempten
Kinder: ab 8 Jahren
Markierung: weiß/rot zu Beginn, später gelb
Literatur: AV Führer Allgäuer Alpen, Bergverlag Rother, München, Randzahl 2830f
Ausrüstung: Wanderausrüstung
Hütten: Sportheim Böck (Lachner Hütte), fast ganzjährig bewirtschaftet
Alpengasthaus Sonnenbichl
Wasser: vor allem im unteren Teil der Tour ständig kleine Bäche, bzw. ein Brunnen an der Ottobeurer Hütte
Verkehrsamt: Siehe Gemeideverzeichnis
Aufstieg: Bei Hochnebel und Nieselregen steigen wir in der Nähe des Gasthauses aus dem Auto und schnüren die Schuhe. Viel lieber würden wir jetzt im Gasthaus einen Cappuccino trinken. Die Route lässt uns wenig Zeit, um uns warmzulaufen. Es geht fast sofort steil im Wald bergan. Ich hab´s heut´ etwas eilig, Gabi muss ganz schön schnaufen hinter mir. Bei der Ruine (in früheren Zeiten, die Fliehburg der Einheimischen) gönnen wir uns eine kurze Rast während wir das Hinweisschild lesen und eine Blick in den Innenhof werfen. Und schon geht es weiter steil bergauf auf sehr hübschem Steig durch den Wald. Die idyllisch gelegene Ottobeurer Hütte lassen wir rechts liegen, queren im Wald den erosionsgefährdeten Hang und werfen uns nahe der Falllinie in Richtung Sportheim Böck bergauf. Kurz nach dem Sportheim ist Gabi geneigt, umzudrehen. Ein paar aufmunternde Worte und ein Früchteriegel können sie sogar bewegen, bis zum Edelsberg zu marschieren. Ursprünglich wollten wir zur Alpsspitze, aber die paar Zusatzmeter sind ja nun wirklich kein Problem. Ansatzweise wird es nun sogar heller, was die Motivation natürlich auch positiv beeinflusst. zum Seitenanfang
Abstieg: Nach kurzer Rast mit ausgiebiger Stärkung auf der spartanischen Gipfelbank marschieren wir wieder zurück zum Sportheim. Unterwegs "brennt" uns sogar für eine Minute die Sonne ins Gesicht !! Der Abstieg über den Wurzelsteig stellt trotz der starken Nässe kein Problem dar. Wir kommen gut voran und erreichen bald den Wasserfall weg. Viele der Brücken und Treppen sind erneuert, man kann sich also voll auf die landschaftlichen Highlights konzentrieren. Kurz vor dem Waldende, dort wo man schon auf dem breiten Fahrweg läuft, müsst Ihr Euch unbedingt direkt neben dem Bach auf dem Fußweg halten: das Bächlein hat sich wunderschön ins Gestein eingeschnitten. Trotz ursprünglicher Unlust und miesem Wetter: eine tolle Tour! zum Seitenanfang
Wegweiser-Tableau mit Kurzbeschreibung: Tourenkurzbeschreibung zum Ausdrucken !!
Höhenprofil:

Höhenprofil Edelsberg

Alle Angaben dieser Tour sind mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. Eine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit wird hiermit nicht gegeben; eine Haftung für die Inhalte ausgeschlossen. Die Verwendung der Informationen erfolgt auf eigenes Risiko.

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