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Rohnenspitze - Ponten - Bschießer |
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| Land: |
D |
Präsentiert im BERGSTEIGER 03/2002:  |
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| Gebirge: |
Allgäuer Alpen |
Präsentiert in der Online-Ausgabe
von
seit 19.1.2005 |
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| Höhendifferenz: |
1.400 m |
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| Gesamtdauer: |
5:22 Stdn ( 3:10 h bergauf, 2:10 h bergab) |
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| Charakter |
Die Hinterstein-Trilogie gehört einfach zum
Pflichtprogramm. Eine perfekte Rundtour mit gleich 3 Gipfeln.
Üblicherweise werden nur Ponten und Bschießer aneinander gereiht. Die
Rohnenspitze mit einzubeziehen halte ich für besonders empfehlenswert.
Sie kann sonst nur von Zöblen bzw. Schattwald aus dem Tannheimer Tal
erreicht werden. Diese Tour ist aber wenig lohnenswert. Hängt die
Rohnenspitze dagegen an die beiden anderen Gipfel mit an, kommt Ihr in den
Genuss des schönen Gipfelan- und -abstieges auf der Südseite. Wart Ihr
erst mal auf diesem Gipfel, sind die beiden anderen ein Kinderspiel. Sie
reihen sich in leichtem Auf und Ab, wie an einer Kette, aneinander. Ganz
besonders lohnens- und erwähnenswert ist der Wildfräuleinstein
(Wildfräuleinhöhle). Dazu gibt es eine amüsante
Sage. |
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| Schwierigkeiten: |
Die Tour stellt mit über 5 Stunden reine
Gehzeit mittlere Anforderungen an die Kondition. Technisch etwas
anspruchsvoller ist lediglich der Gipfelanstieg zur Rohnenspitze. Ist aber
gut abgesichert. Bei Schneelage sind evtl. Grödel nützlich, besonders im
Osthang des Bschießer und an der Rohnenspitze. |
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| Talort: |
Hinterstein (875 m) |
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| Anfahrt: |
Von Oy über das Oberjoch oder von Sonthofen
nach Hindelang. Dort am Kreisverkehr nach Hinterstein abbiegen. Das Dorf
immer geradeaus durchfahren bis zum großen gebührenpflichtigen
Parkplatz. |
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| Ausgangspunkt: |
Wanderparkplatz Hinterstein: Am Ortsende von
Hinterstein, gebührenpflichtig (1 DM pro Stunde). Es ist sinnlos, im Ort
einen gebührenfreien Parkplatz zu suchen - reine Zeitverschwendung. |
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| ÖPNV: |
Mit der Bahn bis Oy oder Sonthofen. Dann
geht´s nur noch mit dem Bus weiter. Wenig empfehlenswert, weil viel zu
umständlich und langwierig. |
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| Jahreszeit: |
Frühjahr bis Winter |
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| Karte: |
1:50.000 Topografische Karte des Bayerischen
Landesvermessungsamtes, Blatt Allgäuer Alpen |
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| Literatur: |
AV-Führer Allgäuer Alpen, Bergverlag Rother,
München: Rohnenspitze Randzahl 1190ff, Ponten Rz. 1180ff, Bschießer Rz.
1195ff
Allgäuer Bergtouren von Herrmann Kornacher, S. 114 Nr. 69 und 70 |
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| Kinder: |
ab 14 Jahren |
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| Ausrüstung: |
Trekkingschuhe, Stöcke. Im Winter eventuell
Grödel für den Bschiesser-Osthang |
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| Wasser: |
Am Bach unterhalb der Willersalpe, an den Alpen |
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| Hütten: |
Willersalpe (1.459 m): ganzjährig geöffnet,
ab Dezember nur am Wochenende
Zipfelsalpe (1.534 m): nur während der Weidesaison bewirtschaftet, tolle
Brotzeiten erhältlich |
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| Verkehrsamt: |
Kurverwaltung Hindelang: Tel. 08324-8920, Fax.
08324-8055, www.hindelang.de
Gästeinformation Hinterstein: Tel. 08324-8118 vormittags, Fax 08324-8783 |
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| Aufstieg: |
Vom Parkplatz zunächst zurückgehen bis zum
Brunnen bei der Kapelle. Dort ist auch die Wirtschaft "Grüner
Hut", bei ihr rechts abbiegen Richtung
"Wildfräuleinsteig". Nun immer dieser Wegweisung folgen.
Unterwegs erreicht Ihr eine schön gelegene Aussichtskanzel mit
Rastbänkchen. Über Kiefern hinweg habt Ihr Ausblick auf die Berge des
Hindelanger Klettersteiges. Auf dem Weiterweg kommt Ihr zum
Wildfräuleinstein (bwz. -höhle). Bald danach überquert Ihr eine
markante Bachrinne und steigt am jenseitigen Hang steil zur Willersalpe
empor. Nach kurzer Rast geht es hinter der Alpe durch die ausgeprägte
Grasrinne zunächst zum Zirleseck, dort links Richtung "Ponten,
Bschießer". Vom nächsten Grat können Willige in ca. einer
zusätzlichen Dreiviertel-Stunde die rechts liegende Rohnenspitze
besteigen. Liegt ja sowieso fast am Weg und ist mit einer leichten
Grat-"kletterei" sehr interessant. Wer sich diesen zusätzlichen
Aufstieg konditionell nicht zutraut, geht am Sattel gleich links Richtung
"Bschießer". In leichtem Auf und Ab führt der Weg entlang des
weitgeschwungenen Kesselrandes zwischen Rohnenspitze und Ponten. Bald
nachdem Ihr diesen Grat nach links in die Pontensüdflanke verlassen habt,
am Fels mit Gedenkkreuz nach rechts abbiegen und bis zum Vorgipfel
steigen. Von hier wenige Meter über ein kleines Grätchen bis zum Gipfel.
Dem Grat dann in die andere Richtung absteigend folgen. Wieder marschiert
Ihr entlang dem Halbrund eines Kessels. Die Abzweigungen unterwegs
ignorieren. Am Fuß des Bschießer beginnen die Osthangserpentinen. Hier
kann es bei Schneelage etwas anspruchsvoller werden, da der Hang relativ
steil ist. Mit umsichtiger Routenwahl und eventuell Grödeln jedoch keine
ernsthafte Schwierigkeit. |
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| Abstieg: |
Die Trilogie ist vollständig. Vom Bschießer
über das Gipfelschuttfeld Richtung Norden absteigen. Am Ende des
Schuttfeldes durchquert Ihr einen Latschenstreifen. An dessen Ende
wiederum links halten, den Weg der durch die Hangflanke führt benutzen.
Dieser mündet oberhalb der Zipfelsalpe auf einen breiteren,
fahrbahnähnlichen Weg. Nach links bis zur Alpe. Hier gibt ´s übrigens
eine grandiose Käse-Brotzeit. Hinter der Hütte folgt Ihr dem Schild
"Wegende 400m", Weg ähnelt einem Fahrweg. Nach ca. 400m, auf
Höhe eines kleinen, rechts unten liegenden Hüttchens, den Weg nach
rechts verlassen, über die Wiese auf den weiter unten deutlich sichtbaren
Fußweg zu halten. Der Weg führt nun in steilen Kehren direkt hinab nach
Hinterstein. Oberhalb des Dorfes immer links halten und den Wegweisungen
zum Parkplatz bzw. "Grünen Hut" folgen. |
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