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"Den Stier bei den Hörnern
gepackt": Ofterschwanger
Hörnertour
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| Land: |
D |
Präsentiert 2005 im MTB-Führer "Biken im
Allgäu" Band 1
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| Gebirge: |
Allgäuer Alpen |
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| Höhendifferenz: |
1.136m |
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| Gesamtdauer: |
2:47 Stdn |
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| Charakter: |
"Den Stier bei den Hörnern packen!"
Und das gleich zweimal !? Diese Tour führt Euch vorbei an unzähligen
schönen Alphütten einmal sozusagen von vorn auf die Hörner, und dann
noch mal von hinten. Die sicher über´s Allgäu hinaus bekannte
Hörnergruppe kann wunderbar mit dem Bike erkundet werden. Voraussetzung
hierfür sind ein fantastische Infrastruktur an Wirtschaftswegen und
Almen. Herrliche, teils steile, Auffahrten kombiniert mit dem Vergnügen
eines Höhenweges und der prächtigen Aussicht auf die Allgäuer Alpen.
Außerdem habt Ihr reichlich Gelegenheit, auf einer der vielen idyllischen
Almen auszuruhen. Bei einer Apfelschorle und einer Brotzeit. |
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| Schwierigkeiten: |
Nach kurzer Einrollphase geht´s gleich richtig
zur Sache. Die Auffahrt zum Allgäuer Berghof ist zwar geteert, aber doch
eher recht steil! Der Beginn des Höhenweges zur Fahnengehrn nicht minder.
Dann folgt ein sehr anspruchsvoller Pfadtrial in der ersten Abfahrt. Die
zweite Auffahrt des Tages ist da schon eher erholsam, wenn auch ein kurzes
Stück am Schluss die Prozentanzeige des Tachos in Richtung "30"
treibt. Eine kurze Schiebepassage vor der Schlussabfahrt lockert da die
etwas verkrampfte Muskulatur ungemein. |
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| Talort: |
Ofterschwang (865 m) |
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| Anfahrt: |
Von Oy über Wertach und Rettenberg nach
Immenstadt. Am Kreisverkehr nach Blaichach. Dorf durchfahren bis
Bihlerdorf. Am Ortsanfang beim Gasthof nach rechts Richtung Ofterschwang.
In Westerhofen bei der Bäckerei am Ortsanfang rechts, die nächste
Kreuzung noch mal rechts. Weiter bis zum Feuerwehrhaus in Ofterschwang. ca.
32 Km, 30 Minuten. |
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| Ausgangspunkt: |
Feuerwehrhaus Ofterschwang |
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| ÖPNV: |
Zugverbindung bis Immenstadt oder Sonthofen |
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| Jahreszeit: |
Frühjahr bis Spätherbst |
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| Karte: |
Topografische Karte 1:50.000 des Bay.
Landesvermessungsamtes München, Blatt "Allgäuer Alpen" |
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| Literatur: |
Moser-Bike-Guide Nr 6 "Allgäuer
Alpen": Teile aus den Touren 22 und 35 |
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| Kinder: |
ab 16 Jahren |
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| Ausrüstung: |
Standard Bikeausrüstung |
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| Wasser: |
überall, bei den vielen Hütten |
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| Hütten: |
Allgäuer Berghof, Fahnengehrnalpe, Mittelalpe,
Oberälpele (unbewirtschaftet), Rangiswanger Alpe |
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| Verkehrsamt: |
Gästeamt Sonthofen: Rathausplatz 1, 87527
Sonthofen, Tel. 08321-615291, Fax 08321-615293, www.sonthofen.de,
E-mail: gaesteinfo@sonthofen.de |
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| Aufstieg: |
Von Ofterschwang rolle ich erst mal wieder
zurück Richtung Sonthofen. Nach dem Wald biege ich an der Bushaltestelle
links ab nach Hüttenberg. Ein kleiner, schnuckeliger Ort mit bester
Aussicht auf Sonthofen. Als weniger schnuckelig stellt sich die
anschließende Auffahrt zum Allgäuer Berghof heraus. Mir treibt´s den
Schweiß in der kräftigen Morgensonne mächtig aus den Poren. Die
Teerpiste ist so steil, dass der Bergbauer der ebenfalls nach oben will,
seinen Traktor im kleinsten Gang hochzuckeln lässt - im selben Takt wie
ich. Kurz vor der Schranke lasse ich ihm den Vortritt, sonst hätte ich ja
absteigen müssen, um sie zu öffnen ;-))
Vorbei am Allgäuer Berghof nehme ich die "Kammstrasse" unter
die Stollen. Ebenfalls ein Leckerbissen der steileren Art, was den Genuss
an der Aussicht aber nur kurzzeitig schmälert. Kurz vor der
Fahnengehrnalpe schwenke ich nach rechts und freue mich schon auf die
bevorstehende Herausforderung der Abfahrt. Trial vom feinsten. Bitte aber
unbedingt die Fahrweise den Gegebenheiten anpassen. Der Untergrund ist
sehr empfindlich.
Nach diesem Highlight kommt die gemütliche Fahrt ins Ostertal gerade
recht, um den Adrenalinspiegel wieder zu senken und die Sinne auf die
Schönheit der Landschaft zu konzentrieren. Die meist gemütliche Auffahrt
über eine ganze Staffete von Almen trägt ebenfalls dazu bei. Nur kurz
vor der Rangiswanger Alpe geht mir die Puste aus, die Rampe ist dann doch
etwas steil. Nach ausgiebiger Bewunderung des liebevoll bepflanzten
Gärtchens schiebe ich die wenigen Meter bis zum Sattel, um dem
Naturschutz gerecht zu werden. (Von hier sind´s übrigens maximal 3
Minuten bis zum Gipfel des Rangiswanger Horn. Solltet Ihr schaffen!) |
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| Abstieg: |
Im Sattel öffnet sich mir ein weiter Blick ins
Sonthofener Becken und auf die umliegenden Berge. Nur ungern trenne ich
mich davon und schiebe ich mein Bike die ersten paar hundert Meter
Richtung Tal. Bald jedoch kann ich mich wieder den Sattelfreuden hingeben,
biege am Wegweiser Richtung "Sigiswang" rechts ab und schieße
auf steilster Schotter- und später Asphaltpiste hinunter nach
Ofterschwang. |
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