| Talort: |
Halbech (823m) |
|
| Anfahrt: |
Von Oy über die A 7. An deren Ende Richtung
Seeg. Den Ort in Richtung Roßhaupten passieren, dort weiter Richtung
Buching. Die Straße Füssen-Trauchgau überqueren und nach Halblech
hinein, zum Parkplatz der Kenzenhütte, beim Sägewerk (ca. 30 min, ca. 35
km). Alternativ aus Richtung Süden (Reutte) von Füssen nach
Halblech. |
|
| Ausgangspunkt: |
Parkplatz Kenzenhütte |
|
| ÖPNV: |
Nächster Bahnhof in Füssen. |
|
| Jahreszeit: |
Frühjahr bis Spätherbst |
|
| Karte: |
Topografische Karte 1:50.000 des Bay.
Landesvermessungsamtes München, Blatt "Pfaffenwinkel,
Staffelsee" |
|
| Literatur: |
Moser Bike-Guide Nr. 5 "Lechtaler
Alpen...", Tour Nr. 27 |
|
| Kinder: |
ab 14 Jahren |
|
| Ausrüstung: |
Standard Bikeausrüstung |
|
| Wasser: |
Bach des Bärengraben und kleiner Brunnen beim
Jagdhäusl |
|
| Hütten: |
keine |
 |
| Verkehrsamt: |
Gästeinformation Halblech, Bergstraße 2a,
87642 Halblech, Tel. 08368/ 285 Fax. 08368/7221, E-mail:
info@halblech.de ; www.halblech.de |
|
| Aufstieg: |
Vom Parkplatz fahren Gabi und ich gleich steil
bergauf Richtung Schwarzengrabenweg. Wir haben uns für diese Variante
entschieden, weil uns die Teerstraße zur Kenzenhütte zu langweilig ist.
Das hat jedoch seinen Preis. Ohne Aufwärmphase geht es bergwärts. Nicht
lange, als der Weg zum Fußweg wird, und Gabi beginnt zu schieben. Ich
kämpfe mich noch einige Dutzend Meter weiter, kapituliere jedoch auch vor
den ca. 30% Wurzelweg. Macht nichts: die Aussicht ist Klasse, der Weg
wunderschön. Bald fahren wir nahezu eben auf dem kleinen Pfad durch den
Wald, bis zum Bärengrabenbach. Wenig Meter unterhalb beginnt die
Schotterpiste. Zuerst bergab, bald jedoch (kurz vor dem Jagdhäusl)
langgezogen bergauf. In schönen Serpentinen erschließt sich uns das
frühere Jagdrevier von König Ludwig. Bald nach der Sennhütte erklimmen
wir den Höhenrücken des Hohen Trauchbergs und fahren an ihm bis zur
Gündlehütte. Ein schönes Plätzchen für eine Rast. |
|
| Abstieg: |
Jede gemütliche Zeit hat einmal ein Ende: die
Abfahrt ruft. Helm auf und runter. Feinster Schotterdownhill. Unterwegs
ein Aussichtsbänkchen mit Superblick auf den Forggensee. Wir glauben´s
kaum, dass es hier so schöne Abfahrten gibt. Doch auch diesen Genuss
mussten wir uns nicht nur mit der langen Anfahrt verdienen, auch noch einmal
nachträglich. In der Nähe von Trauchgau kämpfen wir uns mit brennenden
Oberschenkeln noch mal 150 Hm zum Trauchgauer Höhenweg hoch. Nun ist´s
endgültig geschafft. Die restliche Abfahrt führt über Weiden und durch
Wald direkt zurück zum Parkplatz. |
 |