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Hochvogel (2.592 m)

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Autor:   Harald Conrad
Land: A
Gebirge: Allgäuer Alpen
Höhendifferenz: 1.625 m gesamt, davon 1.010 m zu Fuß
Gesamtdauer: 4:40 Stunden (2:30 h bergauf, 2:10 bergab)
Charakter: Diese Tour verbindet ganz klassisch die Vorteile des Bikens mit den Highlights einer Bergtour. Die Auffahrt spart zwar keine Kräfte und Zeit, auf der Bikeabfahrt jedoch macht Ihr eine Menge gut. So wird die große Hochvogelrunde etwas aufgelockert, Ihr könnt Euch mehr auf die beeindruckende Kulisse der mächtigen Südwand konzentrieren. Das letzte Stück des Aufstiegs, der Bäumenheimerweg, bringt die richtige Würze in die Tour. Der Hochvogel ist die markanteste Gestalt in den Allgäuer Alpen, Ihr könnt ihn von fast jedem anderen Gipfel aus erkennen und sofort identifizieren. Ähnlich dem Matterhorn. Diese Tour ist so schön, dass sie jedes Jahr zu meinem Pflichtprogramm gehört. Ganz toll, jedoch sehr anspruchsvoll, ist auch eine Winterbegehung. Das sollten sich nur sehr geübte Bergsteiger zutrauen.
Blog-Beiträge und spannende Fotos vom letzten Felssturz am Hochvogel
 
Schwierigkeiten: Die Bikeauffahrt ist sehr leicht, da der Forstweg in einem einwandfreien Zustand ist. Der Aufstieg zu Fuß bietet im unteren Teil keine Schwierigkeiten, auf dem Bäumenheimerweg solltet Ihr leichte Kletterfähigkeiten haben (1+). Der Abstieg erfordert Trittsicherheit im Geröll und auf Altschneefeldern. Ansonsten ist reichlich Kondition gefragt.

Achtung (seit 09/2014): Am Hochvogel besteht die Gefahr eines Bergsturzes! Von der Begehung des Bäumenheimer Weges wird dringend abgeraten. Am Routenpunkt "Wegedreieck" hängt auch ein Zettel an den Schildern, der auf die Gefahr hinweist (leider kann man nicht recht erkennen, für welche Route der Zettel gelten soll). Wir haben den Zettel nicht ernst genommen und sind den Bäumenheimer Weg rauf. Am Gipfel hat sich herausgestellt, dass dieser regelrecht gespalten ist. Es hat sich eine große Kluft durch den Gipfelaufbau aufgetan, die noch nicht allzu alt zu sein scheint. Die Warnung ist also durchaus begründet.
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Bike Kondition   J      
  Fahrspaß   J      
  Technik J        
Hike Kondition     J    
  Trittsicherheit       J  
  Orientierung     J    
Landschaft/Aussicht           J
Flora/Fauna         J   zum Seitenanfang
Talort: Hinterhornbach (1.101 m)
Anfahrt: Von Oy über das Oberjoch und den Gaichtpaß ins Lechtal. In Weissenbach rechts Richtung Arlberg. Kurz nach Stanzach nach Vorderhornbach abbiegen. Den Ort durchfahren und weiter bis zum Gasthaus Adler in Hinterhornbach.  Ca. 61 km und ca. 55 Minuten Fahrzeit. Alternativ über Füssen und Reutte nach Weissenbach.
Ausgangspunkt: Parkplatz Gasthaus Adler in Hinterhornbach
ÖNPV: Mit der Bahn bis Reutte (z.B. über Kempten - Oy - Pfronten oder über Füssen). Evtl. mit dem Bus bis Stanzach. Spätestens ab hier mit dem Bike bis Hinterhornbach.
Jahreszeit: Frühsommer bis Herbst
Karte: 1:50.000 Allgäuer Alpen; Bayerisches Landesvermessungsamt, Blatt UK L 8
Literatur: DAV-Führer Ammergauer Alpen, Bergverlag Rother, München, Randzahl 1040ff
Kinder: ab 14 Jahre
Ausrüstung: Schloss für Bike, evtl. Helm für Bäumenheimerweg und Grödel für den Kalten Winkel
Wasser: Im unteren Bereich des Aufstieg, vor den Schwabeckhütten. Während der Querung Richtung Bäumenheimerweg und während der Querung vom Fuchsensattel zurück zum Wegedreieck.
Hütten: keine, Schwabeckhütten sind unbewirtschaftet zum Seitenanfang
Verkehrsamt: Reutte: Tourismusverband Ferienregion Reutte, Untermarkt 34, A-6600 Reutte/Tirol, Tel. +43-5672-62336, Fax +43-5672-65422, http://www.reutte.at
Aufstieg: Vom Gasthaus Adler startet Ihr mit dem Bike taleinwärts. Zuerst in etwas wildem Zickzack durch die Kurven in den letzten Häusern, bald jedoch recht eindeutig. Gemütlich steigend führt Euch die Forststrasse langsam aber sicher bis zum Bikedepot. Auch wenn es dort aussieht, als führe die Strasse noch weiter, ist hier Schluss. Weiter vorn hat eine Mure den Weg verschüttet. Ihr steigt also nun zu Fuß steil zu den Jagdhütten auf, und weiter zum Fuß der markanten und breiten Hochvogel-Südwand. Hier quert Ihr bis zu deren westlichem Ende, umrundet das Ende des Grates und steigt auf der Schutthalde bis zum Einstieg des Bäumenheimerweges. Abwechslungsreich, mit spektakulären Tiefblicken und sehr unterhaltsam führt Euch dieser leichte Steig zum Gipfelkreuz.
Abstieg: Jenseitig durch den gigantischen Schutt-Nordhang in vielen Serpentinen absteigen und -klettern. Bald kommt Ihr zum berüchtigten "Kalten Winkel". Im "Kalten Winkel" sind mittlerweile keine Schneefelder mehr (jedenfalls jetzt, Anfang Oktober), über die abgestiegen werden müsste. Das macht den Abstieg aber nicht unbedingt einfacher, da nur auf steilem Schotter "abgerutscht" werden muss. Ein Helm ist nachdrücklich zu empfehlen. Nach dem Geröll-/Schneefeld einige Meter über Schutt zum kleineren Schuttfeld absteigen. Je nach Weichheit des Schnees weiter dem Weg folgen, oder: Viel besser und spaßiger - auf den Sohlen abfahren. Anschließend auf winzigen Steigspuren den Hang auf halber Höhe queren, bis der Steig auf den Normalweg zum Fuchsensattel mündet. Kurzer Abstieg, Hangquerung durch schöne, saftige Wiesen bis zum Wegedreieck. Der Abstieg zum Bikedepot und die Rückfahrt zum Auto erfolgen auf der Aufstiegsroute.

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Höhenprofil:

Höhenprofil Hochvogel

Alle Angaben dieser Tour sind mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. Eine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit wird hiermit nicht gegeben; eine Haftung für die Inhalte ausgeschlossen. Die Verwendung der Informationen erfolgt auf eigenes Risiko.

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