| Land: |
A |
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| Gebirge: |
Allgäuer Alpen |
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| Höhendifferenz: |
1.625 m gesamt, davon 1.010 m zu Fuß |
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| Gesamtdauer: |
4:40 Stunden (2:30 h bergauf, 2:10 bergab) |
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| Charakter: |
Diese Tour verbindet ganz klassisch die
Vorteile des Bikens mit den Highlights einer Bergtour. Die Auffahrt spart
zwar keine Kräfte und Zeit, auf der Bikeabfahrt jedoch macht Ihr eine
Menge gut. So wird die große Hochvogelrunde etwas aufgelockert, Ihr
könnt Euch mehr auf die beeindruckende Kulisse der mächtigen Südwand
konzentrieren. Das letzte Stück des Aufstiegs, der Bäumenheimerweg,
bringt die richtige Würze in die Tour. Der Hochvogel ist die markanteste
Gestalt in den Allgäuer Alpen, Ihr könnt ihn von fast jedem anderen
Gipfel aus erkennen und sofort identifizieren. Ähnlich dem Matterhorn.
Diese Tour ist so schön, dass sie jedes Jahr zu meinem Pflichtprogramm
gehört. Ganz toll, jedoch sehr anspruchsvoll, ist auch eine
Winterbegehung. Das sollten sich nur sehr geübte Bergsteiger zutrauen. |
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| Schwierigkeiten: |
Die Bikeauffahrt ist sehr leicht, da der
Forstweg in einem einwandfreien Zustand ist. Der Aufstieg zu Fuß bietet
im unteren Teil keine Schwierigkeiten, auf dem Bäumenheimerweg solltet
Ihr leichte Kletterfähigkeiten haben (1+). Der Abstieg erfordert
Trittsicherheit im Geröll und auf Altschneefeldern. Ansonsten ist
reichlich Kondition gefragt. |
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| Talort: |
Hinterhornbach (1.101 m) |
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| Anfahrt: |
Von Oy über das Oberjoch und den Gaichtpaß
ins Lechtal. In Weissenbach rechts Richtung Arlberg. Kurz nach Stanzach
nach Vorderhornbach abbiegen. Den Ort durchfahren und weiter bis zum
Gasthaus Adler in Hinterhornbach. Ca. 61 km und ca. 55 Minuten Fahrzeit.
Alternativ über Füssen und Reutte nach Weissenbach. |
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| Ausgangspunkt: |
Parkplatz Gasthaus Adler in Hinterhornbach |
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| ÖNPV: |
Mit der Bahn bis Reutte (z.B. über Kempten -
Oy - Pfronten oder über Füssen). Evtl. mit dem Bus bis Stanzach.
Spätestens ab hier mit dem Bike bis Hinterhornbach. |
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| Jahreszeit: |
Frühsommer bis Herbst |
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| Karte: |
1:50.000 Allgäuer Alpen; Bayerisches
Landesvermessungsamt, Blatt UK L 8 |
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| Literatur: |
DAV-Führer Ammergauer Alpen, Bergverlag
Rother, München, Randzahl 1040ff |
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| Kinder: |
ab 14 Jahre |
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| Ausrüstung: |
Schloss für Bike, evtl. Helm für
Bäumenheimerweg und Grödel für den Kalten Winkel |
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| Wasser: |
Im unteren Bereich des Aufstieg, vor den
Schwabeckhütten. Während der Querung Richtung Bäumenheimerweg und
während der Querung vom Fuchsensattel zurück zum Wegedreieck. |
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| Hütten: |
keine, Schwabeckhütten sind unbewirtschaftet |
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| Verkehrsamt: |
Reutte: Tourismusverband Ferienregion Reutte, Untermarkt 34, A-6600
Reutte/Tirol, Tel. +43-5672-62336, Fax +43-5672-65422,
http://www.reutte.at |
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| Aufstieg: |
Vom Gasthaus Adler startet Ihr mit dem Bike
taleinwärts. Zuerst in etwas wildem Zickzack durch die Kurven in den
letzten Häusern, bald jedoch recht eindeutig. Gemütlich steigend führt
Euch die Forststrasse langsam aber sicher bis zum Bikedepot. Auch wenn es
dort aussieht, als führe die Strasse noch weiter, ist hier Schluss.
Weiter vorn hat eine Mure den Weg verschüttet. Ihr steigt also nun zu
Fuß steil zu den Jagdhütten auf, und weiter zum Fuß der markanten und
breiten Hochvogel-Südwand. Hier quert Ihr bis zu deren westlichem Ende,
umrundet das Ende des Grates und steigt auf der Schutthalde bis zum Einstieg
des Bäumenheimerweges. Abwechslungsreich, mit spektakulären Tiefblicken
und sehr unterhaltsam führt Euch dieser leichte Steig zum Gipfelkreuz. |
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| Abstieg: |
Jenseitig durch den gigantischen
Schutt-Nordhang in vielen Serpentinen absteigen und -klettern. Bald kommt
Ihr zum berüchtigten "Kalten Winkel". Berüchtigt deshalb, weil
auf diesem Ganzjahresschneefeld immer wieder Wanderer in den Tod rutschen.
Also bitte Vorsicht hier, oder Grödel anlegen. Nach dem Schneefeld einige
Meter über Schutt zum zweiten, kleineren Schneefeld absteigen. Je nach
Weichheit des Schnees weiter dem Weg folgen, oder: Viel besser und spaßiger - auf den Sohlen abfahren. Anschließend auf winzigen
Steigspuren den Hang auf halber Höhe queren, bis der Steig auf den
Normalweg zum Fuchsensattel mündet. Kurzer Abstieg, Hangquerung durch
schöne, saftige Wiesen bis zum Wegedreieck. Der Abstieg zum Bikedepot und
die Rückfahrt zum Auto erfolgen auf der Aufstiegsroute. |
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