| Land: |
A |
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| Gebirge: |
Ammergebirge |
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| Höhendifferenz: |
1.013 m gesamt, davon ca. 510 zu Fuß |
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| Gesamtdauer: |
3:09 Stunden (2:10 h bergauf, 1 h bergab) |
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| Charakter: |
Diese Tour im Schatten des großen Nachbarn
Säuling, ist für diejenigen unter Euch genau das Richtige, die nicht
immer nur auf den höchsten "Buckel" wollen. Dieser Berg hat
andere Qualitäten. Der Aufstieg vom Bikedepot zum Gipfel stellt erhöhte
Anforderungen an Euren Orientierungssinn, genau das bringt aber erst den
richtigen Spaß. Würdet Ihr die Tour auf dem offiziellen Weg laut Karte
machen, hätte sie weit weniger Reiz. Die Prise Abenteuer und Expedition,
gepaart mit dem Riesenspaß auf dem kleinen aber feinen Pfadtrial in der
Abfahrt wird Euch für die mangelnden Höhenmeter reichlich entschädigen. |
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| Schwierigkeiten: |
Die Bikeauffahrt über die tolle Forststrasse
führt Euch über moderate Steigungen bis zum Bikedepot. Die
anschließende Wanderung ist technisch einfach verlangt jedoch viel
Orientierungsvermögen. Der Pfadtrial gleich nach den Schnarrhütten ist
fahrtechnisch schon anspruchsvoller, aber noch ganz im Fun-Bereich.
Traumabfahrt über die Forststrasse bis zum Auto. |
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| Talort: |
Pflach (Reutte) 840m |
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| Anfahrt: |
Durch den Grenztunnel bei Füssen, Abfahrt
Vils. Über Musau 5,3km bis zum Kreisverkehr bei Pflach. 1,85km
durch den Ort hindurch. Beim Schild "Säulinghaus" (links in der
Wiese) über den unbeschrankten Bahnübergang. Auf dem Wiesensträßchen
nach der Brücke rechts bis zum Parkplatz. Vom Kurhaus in Oy über
Nesselwang und Pfronten ca. 30km. |
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| Ausgangspunkt: |
Wanderparkplatz Säuling |
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| ÖPNV: |
Mit der Bahn bis Reutte (z.B. über Kempten -
Oy - Pfronten oder über Füssen). Vom Bahnhof mit dem Bike wenige
Kilometer bis Pflach. |
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| Jahreszeit: |
Frühsommer bis Herbst |
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| Karte: |
1:50.000 Ehrwald-Lermoos, Reutte, Tannheimer
Tal; freytag&bernd, Blatt 352 |
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| Literatur: |
DAV-Führer Ammergauer Alpen, Bergverlag
Rother, München, Randzahl 66+67, 339ff |
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| Kinder: |
ab 12 Jahre |
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| Ausrüstung: |
Bergschuhe |
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| Wasser: |
an den Schnarrhütten und während der
Hangquerung an diversen Bächen |
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| Hütten: |
Schnarrhütte (1.455m), unbewirtschaftet |
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| Verkehrsamt: |
Füssen: Kaiser-Maximilian-Platz 1, 87629
Füssen, Tel. 08362-93850, http://www.fuessen.de
Reutte: Tourismusverband Ferienregion Reutte, Untermarkt 34, A-6600
Reutte/Tirol, Tel. +43-5672-62336, Fax +43-5672-65422,
http://www.reutte.at |
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| Aufstieg: |
Vom Parkplatz zuerst auf Teer bergauf. Das
Stück bis zur ersten ebenen Zwischenpassage bringt Euren Kreislauf gleich
richtig in Schwung. In der Flachpassage beginnt die geschotterte
Forststrasse, die Euch ganz allmählich und fast gleichmäßig steigend
hoch über das Lechtal führt. Unterwegs passiert Ihr die Talstation der
Materialseilbahn zum Säulinghaus. Durch einen großen Kahlschlag hindurch
erreicht Ihr den Kulminationspunkt der Bikeauffahrt, zugleich ein toller
Ausguck ins Lechtal und auf die Tannheimer Berge. Eine kurze Abfahrt,
vorbei an den beiden Schnarrhütten, bringt Euch zum Bikedepot. Es liegt
direkt unterhalb des Säulings, seine Südflanke blickt abweisend über
ein langes Schotterfeld hinweg zu Euch herab.
Bereits kurz nach dem Depot überquert Ihr den ersten Bach, damit beginnt
das Abenteuer Dürreberg. Der Steig ist so selten begangen, dass er
stellenweise gar nicht mehr zu sehen ist. Doch mit etwas Gespür und
Orientierung solltet Ihr den Gipfel finden können. Die Kunst ist,
möglichst horizontal einige Bergrücken zu umwandern, und auf dem
Richtigen zum Gipfel empor zu steigen. Falls Ihr den Falschen
erwischt, wird das Gelände ziemlich rau und vor allem die Latschen
sehr dicht. Also nicht zu früh bergwärts abbiegen. Auf dem richtigen
Rücken ist der Aufstieg ein Genuss. Über einsame Hänge mit toller
Aussicht geht es steil der wohlverdienten Gipfelrast entgegen. Sie bietet
Euch schöne Ausblicke auf die unmittelbar umliegende Almlandschaft.
Beeindruckend ist der Blick auf den Säuling und dessen Südgrat. Über
ihn könnte man den Nachbargipfel besteigen. Der Steig ist jedoch nur bei
Trockenheit ratsam. |
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| Abstieg: |
Vom Gipfel exakt nach Norden führt nun der
reguläre Steig zu einem Sattel unterhalb des Säuling. Hier beginnt auch
der oben erwähnte Steig. Am Sattel wendet Ihr Euch nach links. Der
schmale Wiesensteig führt steil bergab zum Bikedepot.
Von hier rollt Ihr bis zu den Hütten. Direkt am Zaun führt ein kleiner
Weg bergab zu den Gebäuden. Auf dem Bänkchen direkt neben dem Brunnen
kann man noch mal toll rasten. Zwischen den Hütten hindurch, auf den
Durchlass im Zaun zu halten und dann in den Sattel schwingen. Der
Pfadtrial erfordert einige Steuerkünste. Meist nicht sehr steil, dafür
aber mit großen Steinen übersät, ist man gut damit beschäftigt diese
in wildem Zickzackkurs zu umsteuern. Dort wo weniger Steine liegen, ist es
umso steiler. Die Geländestufen müssen mit Mut und Schwung überfahren
werden. Augen zu und durch. Bald mündet der Pfad auf eine Schotterpiste
und kurz darauf in die Auffahrtstrecke. Viel Spaß beim langen Downhill
bis zum Auto. |
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