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Hohes Licht (2.651 m)

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Autor:   Harald Conrad
Land: D
Gebirge: Allgäuer Alpen
Höhendifferenz: 1.747 m gesamt, davon ca. 1.410 zu Fuß
Gesamtdauer: 5:56 Stdn ( 3:30h bergauf, 2:26 h bergab)
Charakter: BikeandHike vom Feinsten. Ohne die Anfahrt mit dem Rad, würde sich die Tour um mindestens 4 Fußstunden verlängern!! Also drauf auf´s Bike und das schöne Sträßchen ins Rappenalpental bis zur Schwarzen Hütte radeln. Die begeisternde Landschaft ist ein vollwertiger Ausgleich für die wenig anspruchsvolle Strecke. Das Depot an der Hütte lässt schon am frühen Morgen Vorfreude auf einen gemütlichen "Hock" bei der Rückkehr aufkommen.
Der lange Aufstieg über die Rappenseehütte bis zum Gipfel ist sehr effektiv: soll heißen, das Verhältnis von Weglänge zu Höhenmeter ist ideal. Es geht wirklich was vorwärts. Zuerst neben dem extrem tief erodierten Bachbett entlang, später über saftige Almwiesen (die meist in wunderbarer Blüte stehen) und später durch die raue Landschaft des Allgäuer Hauptkammes bis zum Gipfel. Der steigähnliche Weg auf Felsbändern erinnert ein wenig an Brenta-Pfade. Vom Gipfel bietet sich Euch einer der unglaublichsten Ausblicke der Gegend. Eine Stunde Pause vergeht nur mit Rundumschauen wie im Flug. Beim Abstieg am besten an der meist sehr gut besuchten Rappenseehütte vorbeigehen, und gleich absteigen zur gemütlicheren Schwarzen Hütte.
Schwierigkeiten: Die Bikeanfahrt ist sehr leicht, nur 2 etwas steilere Rampen nehmen am frühen Morgen etwas den Atem. Bis zum Einstieg der kurzen gesicherten Passage am Fuß des Hohen Lichts verlangt der Weg keine besonderen alpinen Fähigkeiten. Dann jedoch solltet Ihr schon darauf achten, wo Ihr hintretet, da der Weg bis zum Gipfel teilweise sehr abgespeckt ist und das Gelände neben den Fels- und Schuttbändern sehr steil abfällt.
Bike&Hike-Index: JJJJJ   1 2 3 4 5
Bike Kondition J        
  Fahrspaß J        
  Technik J        
Hike Kondition       J  
  Trittsicherheit     J    
  Orientierung   J      
Landschaft/Aussicht           J
Flora/Fauna           J zum Seitenanfang
Talort: Oberstdorf (813 m)
Anfahrt: Von Oy über Wertach und Kranzegg zur B19. Auf ihr nach Obersdorf. Dann Richtung Fellhornbahn. Ca. 40 Min. und 47 km.
Oder über die A99, Abfahrt Waltenhofen, auf die B19. Zuerst Richtung Immenstadt und dann Richtung Oberstdorf.
Ausgangspunkt: Parkplatz Fellhornbahn, Gebühr 2,5 € für den ganzen Tag (das ist günstig!)
ÖNPV: Mit dem Zug bis Oberstdorf, dann mit dem Bike zum Parkplatz. (ca. 6 km zusätzlich mit dem Bike).
Jahreszeit: Frühsommer bis Frühwinter
Karte: 1:50.000 Topografische Karte des Bayerischen Landesvermessungsamtes, Blatt Allgäuer Alpen
Markierung: durchgängig rote Punkte und Striche
Literatur: AV-Führer Allgäuer Alpen, Siebert/Groth, Bergverlag Rother, München, Randzahl 691ff
Kinder: ab 14 Jahre
Ausrüstung: Normale Wanderausrüstung
Wasser: Nur an den Hütten
Hütten: Schwarze Hütte: (1.242m),hier gibt es alles für den großen Durst und den kleinen Hunger, sehr gemütlich und überdies günstig.
Rappenseehütte: (2.091m), sehr groß, sehr viel los, gut geführt und sehr schön gelegen.
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Verkehrsamt: Gästeamt Sonthofen: Rathausplatz 1, 87527 Sonthofen, Tel. 08321-615291, Fax 08321-615293, http://www.sonthofen.de, 
email: stadt@sonthofen.de
Verkehrsamt und Kurverwaltung Oberstdorf: Marktplatz 7 - 87561 Oberstdorf , Telefon 08322 / 700-0, Fax  08322 / 700-236
 www.oberstdorf.de , info@oberstdorf.de
Aufstieg: Vom Parkplatz weiter Richtung Talgrund radeln. Über 2 steilere Aufschwünge vorbei an der Breitengehrenalm und fast eben bis zur Schwarze Hütte. Dort das Bike deponieren. Gleich links gegenüber beginnt ein kleiner Forstweg. Auf ihm bis zum Beginn des Pfades zur Rappenseehütte. Über den steilen Gratweg neben dem Tobel und später über aufgegebene Weideflächen bis zur kleinen, urigen Mittelrappenalm. Danach steiler Aufstieg zum Sattel, dort scharf rechts, die wunderschön blühenden Wiesen queren. Im Einschnitt der Hangkante nach links bis zur Abzweigung zur Enzianhütte. Hier sind bereits die bunten nepalesischen Fähnchen an der Rappenseehütte zu sehen, die Ihr nun bald erreicht. Hier ist meist die Hölle los, so es sich empfiehlt nach einem kurzen Schluck aus der Wasserflasche, weiter Richtung Gipfel zu ziehen.
Die den, von Murmeltierbauen durchzogenen, Hang unterhalb des nächsten Sattels und durch die sich anschließende Steinwüste bis zum Schuttfeld. Etwas mühsamer Aufstieg bis zum gesicherten Steig am Wandfuß. Diese Stelle eventuell mit Griff ins Seil überwinden und den Bändern nach rechts folgen. Wenig später trefft Ihr auf die Abzweigung zum Waltenberger Haus. Einfach weiter geradeaus gehen. Der Weg hat hier etwas Ähnlichkeit mit den Pfaden der Brenta. Schmale Pfade auf Fels- und Schuttbändern mehrere hundert Meter über dem Grund. Das letzte Stück zum Gipfel ist wieder leichter.
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Abstieg: Entlang der Aufstiegsroute.

Wegweiser-Tableau mit Kurzbeschreibung: Tourenkurzbeschreibung zum Ausdrucken !!
Höhenprofil:

Höhenprofil Hohes Licht

Alle Angaben dieser Tour sind mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. Eine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit wird hiermit nicht gegeben; eine Haftung für die Inhalte ausgeschlossen. Die Verwendung der Informationen erfolgt auf eigenes Risiko.

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