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Grünten-Nordflanke (1.734 m) |
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Navigator: |
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| Land: | D | |
| Gebirge: | Allgäuer Alpen | |
| Höhendifferenz: | 1.796 m gesamt, davon ca.530 m zu Fuß | |
| Gesamtdauer: | 5:45 Stdn | |
| Charakter: | Eine Tour, die wohl wenige kennen! Auf
Schleichwegen zum Grüntengipfel! Wer die Runde, wie beschrieben, in Oy
startet sollte sich auf einen ausgefüllten und erfüllten Tag gefasst
machen. Gemütliche Anfahrt durch´s Voralpenland mit Überquerung der
aussichtsreichen Elleghöhe und toller Abfahrt. Schweißtreibende Auffahrt
zu den einsamen "Kalkhöf". Dort beginnt das eigentliche
Abenteuer: auf einem alten Steig, bzw. was davon noch übrig ist, geht es
zu Fuß durch die Nordflanke des Grünten hinauf zum Gipfel. In großem
Bogen zurück zum Bike, mit immer wieder grandiosen Ausblicken auf die
soeben durchquerte Steilflanke. Die Heimat fordert noch mal heftigen
Schweiß-Tribut. Der Weg zur Grünten-Hütte folgt ziemlich exakt der
Falllinie. Die Abfahrt von dort, über den Wurzelsteig, lässt viele
Bikerherzen höher schlagen.
Ein Genuss für Orientierungsfreaks, Liebhaber einsamer Steige und Insider-Tipps! |
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| Schwierigkeiten: | Die Bikestrecken bieten in den
Auffahrten keine Schwierigkeiten, abgesehen davon, dass sie teilweise
ziemlich steil sind. Die Abfahrt von der Grüntenhütte ist zwar nicht
steil, jedoch so mit Wurzeln übersät, dass schon gewisse Steuerkünste
verlangt werden (und eine gute Federung ;-)). Die Hikestrecke von den Kalkhöf zum Gipfel ist sehr steil. Die Tour sollte nur nach mindestens 2 Sonnentagen gegangen werden, weil das lange Gras ansonsten sehr rutschig ist. Mit ein wenig Gespür für das Gelände ist die Linienführung des Steigs gut erahnbar. Der Abstieg ist einfach. Warnung: Nur für Leute, die trittsicher im steilen Grasgelände sind und ein gutes Orientierungsvermögen haben! |
| Bike&Hike-Index: | JJJJ-J | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | |||
| Bike | Kondition | J | |||||||
| Fahrspaß | J | ||||||||
| Technik | J | ||||||||
| Hike | Kondition | J | |||||||
| Trittsicherheit | J | ||||||||
| Orientierung | J | ||||||||
| Landschaft/Aussicht | J | ||||||||
| Flora/Fauna | J |
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| Talort: | Oy-Mittelberg (930 m) | |
| Anfahrt: | Auf der A7 nach Oy-Mittelberg, im Ort zum Parkplatz des Kurhauses | |
| Ausgangspunkt: | Einfahrt zum Parkplatz des Kurhauses Oy, bei den Wegweisern | |
| ÖNPV: | Mit der Bahn fahrt Ihr über Kempten oder Pfronten direkt nach Oy. Vom Bahnhof durch den Ort bis zum Kurhaus sind es noch knappe 10 Minuten. | |
| Jahreszeit: | Frühsommer bis Herbst | |
| Karte: | 1:50.000 Topografische Karte des Bayerischen Landesvermessungsamtes, Blatt Kempten | |
| Literatur: | AV-Führer Allgäuer Alpen, Bergverlag Rother, Randzahl 2740ff | |
| Kinder: | ab 16 Jahre | |
| Ausrüstung: | zusätzlich zur Bikeausrüstung: Wanderschuhe und evtl. Teleskopstöcke und auf jeden Fall Beinlinge (lange Hosen) | |
| Hütten: | Alpe Kalkhöf (1.210m) bewirtschaftet. Alpe Kammeregg (1.150 m) Tel. + Fax 08327-1049 fast ganzjährig bewirtschaftet Grüntenalm (1.477 m) Tel. 08321-3372 nur über die Saison bewirtschaftet, www.gruenten-huette.de |
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| Wasser: | Bei den Kalkhöf und kurz danach. Beim Abstieg Richtung Kammeregg Alpe | |
| Verkehrsamt: | siehe |
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| Aufstieg: | Für Eckart´s Verhältnisse recht früh (9
Uhr) starten wir beim Kurhaus, vorbei am neuen Fußballplatz. Und gleich
wird´s schnuckelig: es geht entlang dem idyllischen Mühlbach. Die
gemütliche Auffahrt durch den Wald der Elleghöhe bringt unsere Motoren
auf die richtige Temperatur. Und sofort werden wir belohnt: das Bänkchen
mit Kreuz auf dem Scheitelpunkt zwingt regelrecht zur Pause. Der Ausblick
auf die Allgäuer, und speziell auf die heutige Tourenregion um den
Grünten, ist einfach fantastisch. Eine erste kleine Brotzeit und etwas
Fachsimpelei über Vor- und Nachteile von Digitalcameras gehören dazu. In
leichtem Auf und Ab folgen wir dem Höhenrücken der "Elleg",
genießen in gemütlicher Fahrt die Ausblicke Richtung Gipfel sowie
Unterland und freuen uns schon auf ein erstes Abfahrts-Highlight:
Buchenberg - Reichen. Zwischen Rettenberg und Wagneritz erleben wir eine Zweitauflage der Idyll-Fahrt am Mühlbach: auch dieses Bächlein fließt noch lieblich geschwungen durch den Tobel. In Wagneritz setzen wir eine taktische Brotzeitpause. Exkurs: Es gibt 2 Anekdoten zum kleinen Weiler Wagneritz zu erzählen.
Zum einen gab es vor Jahren ein Milchpipeline von einer der Almen direkt
in die Sennerei im Ort. Dort warteten meist schon die Touristen bis die
Milch zu einer festen Uhrzeit ins Tal schoss und zapfen frisch aus der
Leitung ihren Stärkungsdrink, fast noch Kuhwarm. Die Auffahrt zu den Kalkhöf erfordert aufgefüllte Speicher .
Man glaubt es kaum, wozu Bergbauern und Lawinenschutzbauer
fähig sind, wenn sie nicht alle Materialien auf dem Rücken oder Muli
nach oben transportieren wollen! |
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| Abstieg: | Der Tag ist schon weiter fortgeschritten, als
im Vorfeld geschätzt, wir machen uns also bald an den Abstieg. Zuerst
Richtung Grünten-Hütte, dann Richtung Kammeregg-Alpe. Auf diesem
Wegabschnitt sind die Einblicke in die Flanke wirklich beeindruckend. Die
Querung zurück zu den Kalkhöf hält eine nette Überraschung für uns
bereit. Nach einem Hangrutsch müssen wir zwar lediglich 3 Meter durch den
Morast waten. Der ist aber so lehmig, dass es etwas schwierig ist, ohne
größere Verunreinigungen am Schuhwerk darüber zu balancieren. Wir
beschließen für den Rückweg mit dem Bike die Bergschuhe
erst mal
anzulassen. Die kurze Abfahrt von den Kalkhöf bis zu dieser Stelle ist schnell erledigt. Was dann kommt, ist für mich wenig lecker. Eckhart mogelt sich noch sauber über den Hangrutsch. Die Belastung durch mich und mein Bike halten seine Trittspuren aber nicht aus - ich sumpfe voll ab. Der Weiterweg entschädigt jedoch. Auf dem schönen Weglein macht es
uns gar nichts aus, dass wir das Bike schieben müssen. Weit ist es ja
auch nicht. Sobald wir die Weide bei der Kammereggalpe erreicht haben,
ziehen wir wieder unsere Bikeschuhe an und dann nichts wie drauf auf den
Hobel. Abfahrt über die Wiese bis zur Strasse. Dann steilst bergauf,
meist in der Nähe der Falllinie bis zur Grünten-Hütte. Ich krieg zuerst
Seitenstechen und dann den Hungerast. Hätte sich Eckart nicht am
Ende der Steigung in Position gebracht, die letzten Meter meines Aufstiegs
zu beobachten, ich hätte wohl gekniffen und die letzten Meter (die sonst
ja echt kein Problem sind) geschoben. Nach ausgiebiger Rast mit
Riesen-Käsekuchen packen wir die Abfahrt an. |
| Wegweiser-Tableau mit Kurzbeschreibung: |
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| Höhenprofil: |
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Alle Angaben dieser Tour sind mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. Eine Garantie für die Richtigkeit und Vollständigkeit wird hiermit nicht gegeben; eine Haftung für die Inhalte ausgeschlossen. Die Verwendung der Informationen erfolgt auf eigenes Risiko. |
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